Neues Martinifest in Hombruch

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Das Organisationsteam und drei Friedrich-Harkort-Skulpturen freuen sich auf den Martini-Sonntag. (Foto: Klinke)
 
Diese Friedrich-Harkort-Skulpturen werden auf dem Marktplatz ausgestellt. (Foto: Klinke)

Auf ein verändertes Martinifest können sich die Hombruch am Sonntag, 8. November, einstellen. Und auch freuen, wie sich die Veranstalter einig sind: „Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.“

Hombruch. Einen Martini- und Bauernmarkt wird es 2015 nicht geben. „Wegen Terminüberschneidungen konnten wir leider nicht die Agentur verpflichten, die in den letzten Jahren den Markt organisiert hatte“, erklärt Hombruchs Bezirksbürgermeister Hans Semmler. Doch aus der Not wurde eine Tugend gemacht, und das Schaustellerehepaar Erni und Leo Fichna, das Stadtbezirksmarketing, das Hombruch Forum die Lions Clubs Wetter (Ruhr) und Dortmund-Hanse sowie viele weiter Akteure haben ein alternatives Programm zusammengestellt, das unter dem Namen Martini-Sonntag überraschen will.

Der größte Martinsumzug im Dortmunder Süden


Höhepunkt des Festes wird sicherlich wieder der größte Martinsumzug im Dortmunder Süden sein, in den letzten Jahren nahmen über 800 große und kleine Gäste teil. Angeführt von Ariane Kallenbach mit Pferd von Reitverein Dortmund-Süd geht es vom Start Harkortstraße/Ecke Singerhoffstraße durch die Hombrucher Innenstadt bis zum Marktplatz. Dort wird die Martinslegende von Hans Semmler und Hans-Jürgen Grotjahn vom Stadbezirksmarketing vorgelesen. Im Anschluss werden 850 Brezeln, die in den Werkstätten Gottessegen gebacken werden, kostenlos verteilt.

700 Lämpchen illuminieren Hombruch


Für eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt der Ausschuss „Herbst & Winter“ des Hombruch-Forums. So werden Teile der Harkortstraße und des Weges von über 700 in Heimarbeit hergestellten Lämpchen illuminiert.
Das Hombruch-Forum ist auch mit einer weiteren Aktion vertreten. Die Sieger des Sherlock-Holmes-Buchstabenwettbewerb erhalten um 14 Uhr vor dem Südwest-Forum ihre Gewinne.

Ballonkunst, Feuershow und Korbflechten


Für weitere Attraktionen sorgt der Eichlinghofer Korbflechter Wilhem Burg, der einen Teil seiner Ausstellung mitbringt und auch - wenn das Wetter mitspielt - sein traditionelles Handwerk vorführen wird.
Ebenfalls dabei ist die Ballonkünstlerin Uta Wedemeyer. Sie wird von 14 bis 17 Uhr wetterabhängig in den Straßen auf dem Marktplatz oder in den Geschäften unterwegs sein, um aus den Ballons tolle Figuren entstehen lassen. „Die bunten Ballons zaubern selbst im Novembernebel sofort Sonnen in die Kinderherzen“, freut sich die Baroperin schon auf ihren Einsatz.
Angesagt haben sich auch Mona und Phillip, die zwischen 16 und 18 Uhr auf dem Marktplatz mit einer Feuershow begeistern wollen.

Verkaufsoffener Sonntag


Von 13 bis 18 Uhr findet dann zeitgleich auch der dritte und letzte verkaufsoffenen Sonntag statt. Zahlreiche Händler werden dann ihre Pforten öffnen und zum Bummeln und Einkaufen einladen. „Genau der richtige Zeitpunkt, um frühzeitig die ersten Geschenke für Weihnachten einzukaufen“, so Heinz-Herbert Dustmann, der Vorstandsvorsitzende des Hombruch-Forums.

Friedrich Harkort: Ausstellung und Vortrag


Der Martini-Sonntag rückt den Industrie-Pionier Friedrich Harkort in den Mittelpunkt. Bereits jetzt tragen die Haupteinkaufsstraße, eine Grundschule und eine Apotheke seinen Namen. Und auch zwei Denkmäler erinnern an den „Vater des Ruhrgebiets“.
Und gleich in 15-facher Ausführung wird Friedrich Harkort von 13 bis 17 Uhr den Marktplatz bevölkern. Präsentiert werden Skulpturen, die der Konzeptkünstler Professor Ottmar Hörl geschaffen hat.
Nach Hagen, Wetter, Witten und Herdecke ist dieses Kunstprojekt jetzt auch in Hombruch angekommen. Initiator ist der Lions Club Wetter (Ruhr), unterstützt wird er vom Hombruch-Forum, Stadtbezirksmarketing und vom Lions Club Dortmund Hanse. Wer eine oder mehrere Skulpturen erweben möchte, unterstützt auch einen guten Zweck. Der Nettoerlös wird den Ortsverbänden des Kinderschutzbundes in der Harkort-Region zur Verfügung gestellt.
Wer mehr über Friedrich-Harkort erfahren möchte, der ist am Sonntag um 15 Uhr im Südwest-Forum an der Harkortstraße genau richtig. Dann wird Thilo Cramm, der sich u.a. mit seinem Werk „Die Hombrucher Montageschichte“ als Kenner der lokalen Heimatszene einen Namen gemacht hat, über die Bedeutung von Friedrich Harkort für Hombruch sprechen.
Und wer jetzt schon einmal neugierig geworden ist. Drei der Friedrich-Harkort-Skulpturen werden vorab mit Gemeindebüro, Harkorstraße 55, ausgestellt und freuen sich zu den üblichen Öffnungszeiten auch auf persönlichen Besuch.
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