DFB und Marie-Reinders-Realschule: Kooperation

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An der Marie-Reinders-Realschule werden in Zukunft Junior-Coaches ausgebildet. (Foto: Klinke)

Gemeinsam am Ball: Der Deutsche Fußball Bund (DFB) und die Marie-Reinders-Realschule bilden Schülerinnen und Schüler zu Junior-Coaches aus.

Dortmund- Hörde. „Voraussetzung für eine Kooperation mit dem DFB ist, dass ein Lehrer der Schule eine gültige B-Trainer-Lizenz vorweisen kann,“ erklärt Herbert Hrubesch, DFB-Koordinator für Schulkooperationen. Seit 2010 ist der Bruder des ehemaligen Fußballprofis Horst Hrubesch Stützpunktkoordinator in Westfalen. Ziel sei es, die besten Voraussetzungen für junge Sportler zu schaffen.

Vorraussetzung ist eine gültige B-Trainer-Lizenz


Die Idee zur Zusammenarbeit zwischen dem DFB und der Marie-Reinders-Realschule entstand in einer Stadtsportsitzung: „Es stand die Frage im Raum, wie Schulen und Vereine näher zusammengebracht werden können. Als ich von der DFB Junior-Coach-Ausbildung erfahren habe, war ich sofort vom Konzept begeistert,“ so Jörg Skubinn, Schulleiter der Marie-Reinders-Realschule und stellvertretender Abteilungsleiter beim SV Berghofen. In einem vierwöchigen Lehrgang in den Sommerferien 2014 hatte er den benötigten Trainerschein erlangt und somit eine der wichtigsten Kooperationsbedingungen des DFB erfüllt.


Leitung der Fußball-AG der Schule


Bis zu 20 Schüler ab 15 Jahren pro Lehrgang werden ab September von zwei lizensierten Trainern des DFB in acht Einheiten mit einer Dauer von jeweils fünf Stunden ausgebildet. Die kostenlose Schulung erfolgt an der Marie-Reinders-Realschule und wird vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) begleitet. In der 40-stündigen Ausbildung erlangen die Jogi Löws und Jürgen Klopps von morgen frühzeitig Trainererfahrungen. Mit ihrer Lizenz als Junior-Coach dürfen sie die Fußball-AGs der Schule leiten und konzipieren. Auch die Betreuung und Organisation der Schulmannschaft ist mit dem Schein möglich und rechtlich abgesichert.

Gute Vorbereitung auf das Berufsleben


Von der Kooperation zwischen dem DFB/FLVW und der Hörder Realschule profitieren auch die Vereine im Dortmunder Süden, die auf tatkräftige Unterstützung hoffen können – denn die ausgebildeten Coaches über genügen Fachwissen, um eine eigene Jugendmannschaft zu trainieren.
Die Ausbildung als Junior-Coach lohnt sich f jedoch nicht nur aus sportlicher Sicht: „Das Engagement in der Schule und in den Vereinen ist eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben und hilft den Schülern bei der Berufsorientierung. Unsere Nachwuchstrainer zeigen Verantwortung und Sozialkompetenz. Genau das wird später bei Bewerbungen positiven Anklang finden“, so Skubinn.
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