Die "Tebus" stürmen die Festung der Hörder Volleyballer

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Volleyball
Dritte Liga
TV Hörde – VC Tecklenburger Land Volleys 0:3 (25:27, 18:25, 19:25)

Auf der erneut dicht besetzten Tribüne hatten sich die Hörder Fans nach längerer Abstinenz auf ein Spitzenspiel gefreut. Doch nach nur 76 Minuten hatten die „Tebus“ aus dem Tecklenburger Land, die sich vor einem Jahr freiwillig aus der zweiten Bundesliga abgemeldet hatten, die Festung Hörde im Schnelldurchgang gestürmt. Bei der bereits zweiten Heimniederlage erteilten die Gäste den Hausherren in den Sätzen zwei und drei eine kostenlose Lehrstunde. Die Hörder boten nur im Auftaktsatz eine überzeugende Leistung, führten bereits mit 22:18 und 23:21 und konnten dennoch den Sack nicht zumachen. „Wir haben in den entscheidenden Phasen die falschen Entscheidungen getroffen, Bälle gegen den Block oder ins Aus geschlagen und so den möglichen Satzgewinn vergeben“, analysierte Co-Kapitän Dodo Karkoszka die letztendlich verdiente Niederlage.

Nach dem unnötigen Satzverlust war die Moral der Hörder gebrochen. Der ungeschlagene Meisterschaftsfavorit aus Laggenbeck zauberte am Netz, ignorierte mit seinen langen Kerls den Hörder Block und zwang mit gewaltigen Sprungaufschlägen die Annahme zu Fehlern. Trainerin Teee Slacanin schöpfte alle möglichen Wechsel aus, brachte Jan Terhoeven und Marius Harrmann, versuchte in den Auszeiten und Satzpausen, das Team wieder moralisch aufzurüsten. Alles ohne Erfolg. Die Hörder hatten einen schwachen Tag erwischt, ließen zu schnell die Köpfe hängen und mussten auch neidlos die Überlegenheit der Gäste anerkennen, die mit ihrem ehemaligen Zweitliga-Kader in den Sätzen zwei und drei Volleyball auf höchstem Niveau boten. Power-Frau Slacanin hatte erneut die Variante mit zwei Liberos gewählt, Torben Mols in der Abwehr und Christopher Werth in der Annahme. Die freien Männer im andersfarbigen Trikot hatten bei dem Aufschlaggewitter und dem Angriffswirbel der Tebus Schwerstarbeit zu liefern.

Die Hörder haben bisher nur gegen die vor ihnen platzierten und unbesiegten Teams aus Ammerland, Tecklenburg und Aachen verloren und wollen schon am nächsten Samstag gegen den erst einmal siegreichen Aufsteiger GfL Hannover Wiedergutmachung betreiben und ihren vierten Platz verteidigen.

TVH: Beyrich, Fingerhut, Groß, Hengefeld, Harrmann Karkoszka, Lange, Mols, Rademacher, Terhoeven, Werth
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