Hörder Volleyballer verabschieden sich mit Sieg von den heimischen Fans

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Hördes Mitelblocker Christopher Hengefeld ignoriert den Block der Lintorfer Gäste (Foto: Ruhr Nachrichten Laryea)
Volleyball
Dritte Liga
TV Hörde – VfL Lintorf 3:1 (26:28, 25:21, 25:12, 25:22)

Beim letzten Heimspiel sorgten etwa 300 Hörder Fans auf der dicht besetzten Tribüne vom gut gelaunten Hallensprecher angefeuert mit ihren Gesängen für einen würdigen und prächtigen Saisonausklang. „Eine Stimmung wie beim ersten Heimspiel“, schwärmte TVH-Trainerin Teee Slacanin von der Atmosphäre auf den Rängen und dem Feld.
Fünf Lintorfer Fans bearbeiteten ihre Trommeln mit derartiger Intensität, dass selbst dem Schiedsrichter der ohrenbetäubende Krach auf die Nerven ging. Die Lautstärke war zugleich ein Indiz für den Spielverlauf. Je stärker die Gastgeber aufspielten, je leiser wurden die Lintorfer Fans. Während Hördes Volleyball-Boss Dr. Michael Groß die zuvor ausgelosten VIPS in den eigens eingerichteten Ehrenlogen auf der Tribüne mit Speisen und Getränken verwöhnte, erwischten die Hörder einen holprigen Start, der von Annahmefehlern, verschlagenen Aufgaben und zahlreichen „Fahrkarten“ am Netz bestimmt war. Nach dem verpatzten Auftakt konnten die Hörder ihre Fehlerquote gewaltig reduzieren und dominierten die Niedersachsen. Trainerin Slacanin nahm im zweiten Satz beim Stand von 21:15 den grippegeschwächten Kapitän Jan Terhoeven vom Feld und brachte Frederick Beyrich. Von den Reservisten kam nur Spielmacher Florian Groß im dritten Satz beim Stand von 19:11 für Pascal Rademacher zum Einsatz. Mittelblocker Fabian Fingerhut war im Training umgeknickt und wurde für den Saisonausklang in Bonn geschont. Für das Hörder Eigengewächs zeigte Neuzugang Jakob Rebtschinski über vier Sätze eine überzeugende Leistung. Für den verschnupften Jonathan Lange bleib nur ein Platz auf der Bank.
Fans, Hörder Vorstand, Mannschaft und Trainer waren nach 94 Spielminuten mit der sportlichen Leistung und dem würdigen Rahmen hochzufrieden. Einziger Kritikpunkt bleibt weiterhin die durch das Harzen der Handballer verursachte Verunreinigung des Hallenbodens. „Wir versauen uns bei der Bodenarbeit im Training Sportkleidung und Bälle“, schimpfte Co-Kapitän Dobromir Karkoszka über den unbefriedigenden Zustand. Mit dem achten Saisonerfolg bleiben die Hörder vorerst auf Rang fünf, können aber am letzten Spieltag mit einem Erfolg beim Aufsteiger SSF Fortuna Bonn die Rheinländer überholen.
TVH: Beyrich, Groß, Harrmann, Hengefeld, Karkoszka, Mols, Rademacher, Rebtschinski, Terhoeven, Windscheif
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