Regionalliga-Volleyballer des TV Hörde machen ihr Meisterstück

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Volleyball-Regionalliga
TV Hörde – VC Marl 3:0 (25:18, 25:18, 25:18)

Als nach 68 Spielminuten der Tabellenführer TV Hörde gleich den ersten Matchball verwandelt hatte, erhoben sich auf der dicht besetzten Tribüne die rund 300 Hörder Fans und feierten frenetisch ihre Schmetterkünstler für eine Galavorstellung. Auf dem Feld vollführten 12 glückliche und stolze Hörder Volleyballer wahre Veitstänze. Die Hörder hatten zum Finale noch einmal eine Klasseleistung gezeigt und als Aufsteiger mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga eine tollte Saison gekrönt. Nachdem der Vorstand des TVH trotz der erheblich gestiegenen Anforderungen im organisatorischen und finanziellen Bereich grünes Licht gegeben hatte, wird nun bis zum 1.Mai die Zulassung für die unter Hoheit des Deutschen Volleyball-Verbandes stehende 3.Liga beantragt.

An der Danziger Straße präsentierten sich die Hörder noch einmal als spiel- und kampfstarkes Team. Gleich im Auftaktsatz sorgten die überragenden Angreifer Lenard Exner und Dobromir Karkoszka mit wuchtigen Schmetterschlägen für eine beruhigende Führung. Während der Marler Trainer seine Schützlinge zwischen den Sätzen und während der Auszeiten lautstark zusammenstauchte, konnte Trainer Kai Annacker auf Anweisungen verzichten. Der Meistercoach hatte bereits im Vorfeld die Taktik für den entscheidenden Sieg ausgegeben. Den Marler Annahmeriegel, der abwechselnd mit zwei Liberos agierte, mit knallharten Sprungaufschlägen oder fiesen Floatern an einem planmäßigen Spielaufbau hindern. Spielmacher Pascal Rademacher sollte auf einem soliden Pass basierend mit variablen Pässen den Gästeblock umspielen. Die Hörder konnten sich bei ihrem Finalsieg sogar den Luxus erlauben, seinen in der Saison effektivsten Angreifer Jan Terhoeven wegen seiner Kniebeschwerden auf die Bank zu setzen, wo auch noch die Reservisten Externbrink, Hester und Voswinkel aus der Zweiten saßen. Die absolute Nummer Eins in der Halle war der Mann mit der Nummer 1 auf dem roten Trikot. Der 19-Jährige Hörder „Lenny“ Exner zertrümmerte den Marler Block und haute den Gästen die Bälle vor die Füße.

Als die Hörder noch ausgiebig mit ihren Fans die Meisterschaft feierten, traf bei TVH-Geschäftsführer Klaus Wilke die Nachricht von der Niederlage des Verfolgers SG Menden-Much/Windeck in Dresselndorf ein. Die Hörder hätten also auch bei einer Niederlage mit zwei Punkte Vorsprung den Platz an der Sonne behauptet. Der geschlossen erschienene Hörder Vorstand spendierte den Meisterspielern anschließend spontan eine Meisterfeier.

TVH: Bruns, Child, Exner, Externbrink, Frosting, Hester, Karkoszka, Kjer, Rademacher, Terhoeven, Voswinkel, Werth
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