Regionalliga-Volleyballer des TV Hörde stolpern beim Favoritenschreck

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Volleyball-Regionalliga
TuS Mondorf – TV Hörde 3:2 (25:19, 22:25, 28:26, 25:27, 15:8)

Lange Gesichter bei den Schmetterkünstlern des TV Hörde. Nachdem die Hörder mit spielerischer Eleganz, großem Kampfgeist und starken Nerven beim Tiebreak die Konkurrenz dominiert hatten, scheint ihnen auf der Zielgeraden die Puste auszugehen. Nach der nicht unerwarteten und möglicherweise folgenschweren Niederlage ist der Vorsprung des Tabellenführers aus dem Dortmunder Süden auf der Negativseite auf zwei magere Punkte geschrumpft. Die Rheinländer bestätigten ihren Ruf als Favoritenschreck und „Mannschaft der Stunde“ und ließen die Gäste bei ihrer ersten Tiebreak-Niederlage nach 115 Spielminuten im wahrsten Sinne des Wortes schlecht und alt aussehen.
Wenn die spielfreie Spielgemeinschaft Menden-Much/Windeck, die Spiele beim TVA Fischenich und TV Dresselndorf sowie gegen Bayer Wuppertal gewinnen sollte, darf sich der TVH wegen des schlechteren Satzverhältnisses bei SSF Fortuna Bonn und gegen und gegen VC Marl keinen weiteren Ausrutscher erlauben.

In der lokalen Presse hatten die Mondorfer bereits angekündigt, dass ein wichtiger Faktor die Ausschaltung des Hörders Jan Terhoeven sei. Der in der gesamten Saison wohl effektivste Hörder Angreifer hatte in der Tat einen der seltenen schwachen Tage erwischt. Nach krachenden Schmetterschlägen folgten prompt Fahrkarten. Allein im Entscheidungssatz scheiterte der Mann mit der Nr. 12 dreimal am starken Block der Gastgeber. Auch beim Nachwuchsmann Lenard Exner wechselten sich Licht und Schatten ab. Allein Dobromir Karkoszka zeigte eine ausgezeichnete Leistung, während alle anderen Angreifer unter ihrem Leistungsvermögen blieben. Weitere Gründe für die dritte Niederlage waren die wackelnde Annahme, sodass die gewohnten Schnellangriffe zu selten gespielt werden konnten. Der Hörder Block war löchrig wie eine Schweizer Käse, die Feldabwehr zu unbeweglich, mit den Angaben konnte nicht der gewohnte Druck erzeugt werden.

TVH-Spielmacher Pascal Rademacher musste überraschend bereits am Freitag zu seiner Skiexkursion der TU fahren und wurde von Henrik Hester aus der Zweiten vertreten. „An ihm hat es definitiv nicht gelegen“, lobte Trainer Kai Annacker das Nachwuchstalent nach seinem Regionalligadebüt.

TVH: Bruns, Child, Exner, Frosting, Hester, Karkoszka, Kjer, Terhoeven, Werth
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