Stabile Meldezahlen der Volleyballer in der Stadtliga

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Das Foto zeigt von links: Torsten Weisbauer (Polizei SV), Kreisvorsitzender Klaus Wilke, Christoph Koch (TV Jahn)
Während die demografische Entwicklung, das Turbo-Abitur und die Offene Ganztagsschule im Spielbetrieb des Westdeutschen Volleyball-Verbandes zu stagnierenden Meldezahlen im Erwachsenen- und Jugendbereich geführt haben, melden die Dortmunder Breitensport-Volleyballer stabile Zahlen.

85 Mannschaften aus 45 Vereinen baggern, pritschen und schmettern in 11 Staffeln um Punkte. Während nach der Abmeldung von 4 Damen-Mannschaften die 3.Stadtliga abgeschafft wurde und die verbliebenen 17 Teams in der 1. und 2.Stadtliga eingereiht wurden, konnten bei den Männern 4 Neumeldungen verzeichnet werden..„Der Breitensport boomt weiterhin, weil die Volleyballer den Meisterschaftsstress am Wochenende vermeiden wollen und ihre Spiele in der Woche während der Trainingszeit ohne große Formalien austragen", sieht Kreisvorsitzender und Spielwart Klaus Wilke die erfreulichen Meldezahlen mit einem lachenden und weinenden Auge.

Auf dem erneut gut besuchten Staffeltag, das Vereinsheim des FC Brünninghausen platzte wieder einmal aus allen Nähten, wurden durch BFS-Wart Heijo Lüring und die Staffelleiter Wolfgang Martens, Peter Lakshmanan und Michael Fuchs die Stadtmeister der vergangenen Saison mit Ball und Urkunde geehrt. Die Damen der Spielgemeinschaft TV Hörde/Polizei SV um die ehemalige Verbandsligaspielerin Rita Maria Jünnemann konnten nach einjähriger Unterbrechung erneut den Titel vor den punktgleichen FC Brünninghausen 2 und dem Dauerrivalen TV Berghofen verteidigen und sich bereits zum 14. Male als beste Damen-Mannschaft in die Chronik eintragen. Bei den Herren holte sich der Menglinghauser SV den Titel vom Polizei SV zurück Menglinghauser SV ab und sicherte sich zum zweiten Male den Titel des Dortmunder Stadtmeisters. Mixed-Meister TV Berghofen stellte mit der seit 25 Jahren in fast unveränderter Besetzung bestehenden Mannschaft einen neuen Rekord auf. Der mehrfache Bezirksmeister- und WVV-Meister sowie deutsche Turnfestsieger gewann zum 19. Male die Stadtmeisterschaft vor dem Polizei SV.
Seit Einführung des Spielbetriebes der Breitensportmannschaften vor mehr als 40 Jahren startet regelmäßig bei den Herren ein Team der Justizvollzugsanstalt an der Lübecker Straße.

Die vor einem Jahr im Westdeutschen Volleyball-Verband eingeführte Drei-Punkte-Regelung hat sich auch bei den Breitensport-Mannschaften bewährt. Danach erhält der Gewinner bei einem 3:0 und 3:1 drei Punkte, bei einem 3:2 nur zwei Punkte. Beim Tiebreak wird der Verlierer noch mit einem Punkt belohnt. Der für seine Regelungswut bekannt Weltverband (FIVB) der Volleyballer hat in diesem Jahr nur eine Regeländerung eingeführt. Ab sofort wird jede Netzberührung wieder als Fehler geahndet.

Im Rahmen des Staffeltages ehrte der Kreisvorsitzende Klaus Wilke die Kreispokalsieger TV Jahn (Damen) und Polizei SV (Herren). In der kommenden Saison können erneut auch Landesliga-Mannschaften am Kreispokal teilnehmen.
Im Bezirkspokal wurde der VK Dortmund nur von den Damen des TV Jahn vertreten, weil nur Mannschaften teilnehmen dürfen, die auch am regulären Spielbetrieb des WVV teilnehmen dürfen.
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