Volleyballer des TV Hörde erwarten in der Dritten Liga mit den "Tebus" ein Top-Team

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Erfolgreicher Dreierblock (Foto: Nils Foltynowicz)

Volleyball Dritte Liga
TV Hörde – Tecklenburger Land Volleys

Zum letzten Male in diesem Jahr können sich die Hörder Fans auf eine Volleyballparty freuen. Am Samstag, dem 07. Dezember 2013, gastiert um 20 Uhr in der Sporthalle Hörde mit den Tecklenburger Land Volleys der Tabellenzweite, der auf dem Konto nur einen Punkt mehr als der TVH aufweist. Die Gäste haben eine interessante sportliche Vita, heißen eigentlich VCB Tecklenburger Land, sind aus einem Zusammenschluss von drei Vereinen entstanden und spielen trotz Vereinssitz in NRW im niedersächsischen Volleyball-Verband. Die Schmetterkünstler vom Teutoburger Land, die sich in Erinnerung an die Bundesligasaison Tebu (Tecklenburg Bundesliga) nennen, haben in der letzten Saison in der zweiten Bundesliga einen sicheren siebten Platz belegt und sich aus finanziellen Gründen freiwillig für die Dritte Liga gemeldet. Wie beim TV Hörde ist bei den Tecklenburgern ein Landesleistungsstützpunkt eingerichtet, der mit seinen Jungen Stammgast bei Deutschen Meisterschaften ist und sich inzwischen zum größten Verein im Landesverband entwickelt hat.

„Einige Spieler sind für die Dritte Liga zu gut“, weiß Trainer Annacker, dass die Achse Spielmacher, Mittelblocker und Libero besonders effektiv agiert. Die Tebus haben bisher nur beim aktuellen Tabellenführer SF Aligse deutlich verloren, wo der TVH in einem Topspiel immerhin 87 Ballpunkte und einen Satz gewinnen konnte. Die Hörder haben ihre erste Niederlage mental gut verdaut und sich im Training sehr konzentriert gezeigt. Die Hausherren und Aufsteiger aus dem Dortmunder Süden müssen wie bei ihren bisherigen drei Heimsiegen über VfL Lintorf, PTSV Aachen und USC Münster mit ihren Aufschlägen wieder volles Risiko eingehen und den Gästen einen planmäßigen Spielaufbau erschweren. Die Lücken im Block müssen geschlossen werden, dafür müssen die Blockspieler später abspringen als der gegnerische Angreifer. Bis auf Mittelblocker Nik Child, der nach seiner Knieoperation erst in der Rückrunde eingreifen kann, und Robin Frosting kann der Hörder Coach Annacker seine Bestbesetzung aufbieten.

„Tebu will die Hörder Festung stürmen“, erwartet Diagonalangreifer Dobromir Karkoszka ein spannendes Match, bei dem wiederum die Tagesform entscheiden wird. Eine entscheidende Rolle können wieder die Hörder Fans spielen, die als „siebter Mann“ mit Klatschpappen und Sprechchören bisher alle Gästeteams beeindruckt haben. „Wir wollen die tolle Atmosphäre für unser Momentum nutzen“, hofft Annacker wieder auf tatkräftige Unterstützung durch das Hörder Publikum. Der in der Dritten Bundesliga übliche Moderator wird mit flotten Jingels und frechen Sprüchen wieder Mannschaft und Fans puschen.

„Bei einem 3:0 oder 3:1 klettern wir auf Platz zwei und tauschen mit den Tebus den Tabellenplatz“, hat TVH-Geschäftsführer Klaus Wilke ausgerechnet. Die Hinrunde wird eine Woche später beim bisher noch sieglosen Schlusslicht MTV Vechelde abgeschlossen.
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