Volleyballer des TV Hörde festigen in der Dritten Liga Rang drei

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Thomas Henke (links) und Frederick Beyrich blocken einen Hannoveraner Angriff (Foto: Foto Dieter Menne Ruhr Nachrichten)
Volleyball – Dritte Liga
TV Hörde – GfL Hannover 3:0 (25:15, 25:21, 25:20)

Mit dem vierten Sieg im fünften Spiel verteidigten die Hörde mit zwei Punkten Rückstand auf die bisher noch unbesiegten Aufstiegsfavoriten Fischenich und Tecklenburg mit 12 Punkten den dritten Platz.
Auf der erneut dicht besetzten Tribüne an der Danziger Straße rieben sich die Fans verwundert die Augen, als beide Mannshaften überraschend in roten Trikots aufliefen. Dabei hat die Bundesspielordnung für diesen Fall klare Regeln. Der Gast muss das Trikot wechseln, hatte aber keinen zweiten Trikotsatz im Gepäck.. Für das zweite Erstaunen sorgte der Spielmacher der Gäste, der sein Geburtsjahr 64 als Nummer auf dem Rücken trug und dessen Trikot sich leicht beulte.
Der 51-Jährige Hannoveraner Zuspieler spielte alle Pässe mit sauberer Technik nur aus dem Stand, schlechte Annahmen wurden zentimetergenau zu den Angreifern ans Netz gebaggert. Wer nun geglaubt hatte, dass die Hausherren leichtes Spiel hätten, sah sich spätestens ab Satz zwei getäuscht. Nach einem furiosen und fehlerfreien Auftaktsatz des TVH kamen die Niedersachsen zu einfachen Punktgewinnen. Die TVH-Außenblocker sprangen zu früh, die Mittelblocker zu spät ab, sodass es über die Mitte nach schnellen Pässen zu oft im Hörder Feld einschlug.
„Wir haben uns im mentalen Bereich erheblich verbessert“, analysierte Trainerin „Teee“ Slacanin den letztendlich doch klaren Sieg ihres Teams. Konnten sich im letzten Jahr ihre Schützlinge nach dummen Eigenfehlern nur selten aus einem Leistungsloch befreien, sieht das in diesem Jahr ganz anders aus. So wurde in den Sätzen zwei und drei in der Schlussphase noch einmal auf das Gaspedal gedrückt und die Eigenfehlerquote gegen Null gedrückt. Zudem sorgten die vom Hallensprecher Sven Terhoeven angefeuerten Hörder Fans auf der Tribüne wieder für eine prächtige Stimmung. „Wir haben die besten Fans in der Dritten Liga“, bedankte sich Slacanin für die lautstarke Unterstützung.
Aus ihrem Kader wollte Hördes Powerfrau keinen Spieler hervorheben. Alle Reservisten kamen zum Einsatz. Am nächsten Samstag müssen die Hörder zum erst zweimal siegreichen Tabellenachten VSG Ammerland in die Rhododendronstadt Westerstede reisen. Eine Woche später kommt mit dem TVA Fischenich der Tabellenführer und Aufsteiger nach Hörde.
TVH: Beyrich, Exner, Fingerhut, Groß, Harrmann, Henke, Lange, Mols, Rademacher, Rebtschinski, Terhoeven, Voswinkel
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