Volleyballer des TV Hörde holen in der Dritten Liga am Maschsee den fünften Reisesieg

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Trainerin "Teee" Slacanin gibt am Maschsee ihrem Kapitän Jan Terhoeven wichtige Tipps (Foto: Ruhr Nachrichten Menne)
Volleyball
Dritte Liga
GfL Hannover – TV Hörde 0:3 (30:32, 22:25, 22:25)
Mit dem bereits fünften Reisesieg festigten die die in auswärtigen Hallen bärenstarken Hörder Schmetterkünstler ihren fünften Tabellenplatz und haben jetzt sogar noch die Möglichkeit, nach dem zu erwartenden Heimsieg gegen das Kellerkind VfL Lintfort am letzten Spieltag mit einem Sieg beim Aufsteiger SSF Fortuna Bonn die Rheinländer von Platz vier zu verdrängen.
Am Hannoveraner Maschsee begann das Spiel mit 15 Minuten Verspätung, weil der vom Verband angesetzte Schiedsrichter sich grippekrank abgemeldet hatte und die Suche nach einem qualifizierten Ersatzschiedsrichter äußerst schwierig und zeitraubend war. „Wir haben unsere Zustimmung zu einem aus Hannover kommenden Schiedsrichter nicht verweigert, weil wir anderenfalls noch einmal in der Woche hätten anreisen müssen“, begründete Co-Kapitän Dobromir Karkoszka die durchaus nachvollziehbare Entscheidung.
In der kleinen, aber feinen vereinseigenen Halle, saßen die Zuschauer wegen der fehlenden Tribüne dicht gedrängt auf Gymnastikbänken und sorgten mit ihrer leidenschaftlichen Unterstützung für eine prächtige Stimmung, mussten aber mit ansehen, dass ihre Lieblinge nach 75 spannenden Spielminuten zum ersten Male ohne Satzgewinn blieben.
Trainerin „Teee“ Slacanin, die kurzfristig auf den erkrankten Jonathan Lange verzichten musste, vertraute ihrer Stammsechs. Pascal Rademacher inszenierte als Spielmacher flotte Kombinationen, ihm gegenüber punktete auf Diagonal „Dodo“ Karkoszka, auf Außen begannen Kapitän Jan Terhoeven und Marius Harrmann und auf der Mitte sollten Christopher Hengefeld und Fabian Fingerhut die Einschläge der Volleyballer von der Waldorf-Schule am Maschsee verhindern. Als Libero wechselten sich Torben Mols und Tobias Windscheif im Hinterfeld ab.
Durch das mehrmals unterbrochene Aufwärmen und Einspielen war der Auftaktsatz auf beiden Seiten des Netzes von vielen Eigenfehlern geprägt. Die Hörder Gäste mussten nur einen Satzball abwehren, vergaben aber selbst mit verschlagenen Aufgaben und Flüchtigkeitsfehlern 5 Satzbälle. Im zweiten Satz sorgten die eingewechselten Außen Fredrick Beyrich für Marius Harrmann und Mittelblocker Jakob Rebtschinski für Christopher Hengefeld für neuen Schwung. In den Sätzen drei und vier konnten die Niedersachsen bis zum Satzgleichstand von 20:20 mithalten, bevor der TVH mit druckvollen Aufschlägen und starken Blocks den Sack zumachen konnte. TVH-Trainerin Slacanin wollte keinen Akteur herausheben, sondern lobte ihr Team für eine geschlossene Mannschaftsleistung.
TVH: Beyrich, Fingerhut, Groß, Harrmann, Hengefeld, Karkoszka, Mols, Rademacher, Rebtschinski, Terhoeven, Windscheif
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