Volleyballer des TV Hörde zwingen Vorjahresmeister in den Tiebreak

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(Foto: Ruhr Nachrichten)
Volleyball Dritte Liga
PTSV Aachen – TV Hörde 3:2 (24:26, 25:16, 22:25, 25:23, 15:12)

Trotz der erwarteten Niederlage war Trainerin „Teee“ Slacanin mit der Leistung der Hörder Schmetterlinge hoch zufrieden. Mussten die Hörde doch beim Spiel der Tabellennachbarn auf zwei Stammspieler und Leistungsträger verzichten.
Kapitän und Co-Trainer Jan Terhoeven musste wegen seiner Rückenbeschwerden auf ärztlichen Rat aussetzen. Spielmacher Pascal Rademacher konnte weger seiner Fingerverletzung nicht spielen, wurde jedoch von Florian Groß mehr als ordentlich vertreten. „Flo hat ein Superspiel gemacht und immer die richtige Entscheidung getroffen“, lobte Marius Haarmann das Hörder Eigengewächs für eine exzellente Leistung.
Die Hörder starteten in der Kaiserstadt mit einer veränderten Startsechs. Der durchschlagskräftige Diagonalspieler Lenard Exner nahm die Außen-Annahme Position ein, während Linkshänder Jonathan Lange ihn als neuen Diagonalspieler ersetzte. Das Konzept der Hörder Trainerin schien aufzugehen. Mit einer soliden Annahmeleistung konnten die Hörder Angreifer von Spielmacher Florian Groß gekonnt in Szene gesetzt werden, Mit starken und druckvollen Aufschlägen wurde der Spielaufbau der Gastgeber erschwert. In Satz zwei ließ der Druck stark nach, die Postler konnten über die Mitte punkten und zum 1:1 ausgleichen. Nachdem die Rot-Hemden in Satz drei die Fehlerquote senken konnten, schien nach einer 2:1
Satzführung sogar ein Sieg möglich. Im Entscheidungssatz wurden beim vorentscheidenden 4:8 Rückstand die Seiten gewechselt. Im Spielbericht werden lediglich zwei Wechsel notiert, Um Lenard Exner auf der ungewohnten Position zu entlasten, wurde Frederik Beyrich in Satz zwei und vier jeweils ab Satzmitte eingewechselt. Torben Mols konnte erneut in der Rolle des Liberos überzeugen.
Sowohl der TV Hörde als auch der Vorjahresmeister Aachen präsentierten den Fans über 95 Spielminuten ein hochklassiges Volleyballspiel mit vielen Abwehraktionen, starken Blocks und variablen Angriffen. Mit druckvolleren Aufschlägen und einer konsequenten Leistung wäre durchaus ein Sieg möglich gewesen.
Die Hörder wurden mit nunmehr 23 Punkten von den punktgleichen Postlern auf Rang fünf verdrängt. Das Saisonziel mit Platz drei ist noch realisierbar, weil der Abstand auf Rang drei nur drei Punkte beträgt.
Am nächsten Samstag will der TVH vor heimischer Kulisse gegen den USC Münster wieder drei Punkte holen.
TVH: Beyrich, Exner, Fingerhut, Groß, Harrmann, Lange, Mols, Rebtschinski
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