Volleyballtalente des TV Hörde bei Westdeutscher Meisterschaft

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An zwei Fronten kämpfen die jugendlichen Schmetterkünstler des TV Hörde an diesem Wochenende (20. und 21. April 2013) um Meisterehren. Die Jungen starten bei den Westdeutschen Volleyball-Meisterschaften in Münster, die Mädchen reisen bereits am Freitag zu den Titelkämpfen nach Aachen und übernachten in einer Jugendherberge.

Die von Burkhard Schütte und Ralf Jaworek trainierten 16-Jährigen Volleyballjungen hatten als Nachrücker in der NRW-Liga nach überzeugenden Siegen gegen den Ausrichter TSC Münster, TuB Bocholt, OTSV Pr. Oldendorf, VC Minden und RC Borken-Hoxfeld mit einem nicht erwarteten vierten Platz in der höchsten Jugend- Spielklasse des Westdeutschen Volleyball-Verbandes den direkten Sprung zu den Titelkämpfen in Münster geschafft. In der Vorrunde treffen die Hörder auf den in der Oberliga und Qualifikation ungeschlagenen Gütersloher TV und anschließend auf den Vizemeister des Rheinlandes FC Junkersdorf. „Wir können bei optimaler Leistung beide Gegner schlagen, aber auch verlieren“, hat TVH-Sportwart Schütte die Erwartungen nicht zu hoch gesetzt, aber mit dem Start bei den Meisterschaften sein Saisonziel schon jetzt erreicht.

Die weiblichen Volleyballtalente aus dem Dortmunder Landesleistungsstützpunkt haben in der Vorrunde dicke Brocken erwischt. Die Mädchen des TV Hörde treffen in Aachen im ersten Spiel auf die Klassenkameradinnen aus der NRW-Liga SV BW Dingen. Die Schützlinge von Trainerin Maren Lamschik und der Co-Trainer Kai Annacker und Thomas Misikowski haben in der Punkterunde der NRW-Liga gegen die Volleyballerinnen von der holländischen Grenze nur knapp 1:2 verloren und rechnen sich durchaus eine Chance aus. Der zweite Vorrundengegner ASV Senden ist ungeschlagen durch die Oberliga und die Qualifikationen marschiert und zählt zu den Geheimfavoriten. Der TVH kann zwar in seinem Kader gleich sechs Spielerinnen aus der Mannschaft des Westdeutschen U14-Meisters des Vorjahres aufbieten, gilt aber dennoch als Außenseiter. Bei den Rothemden feiert das große Talent Larissa Klos nach dem ausgeheilten Kreuzbandriss seine Meisterschaftspremiere. „Die Mädels sind hoch motiviert, haben gut trainiert und wollen Spaß haben“, freut sich auch Meistertrainerin Lamschik auf den krönenden Saisonabschluss.

Der erfolgsverwöhnte Traditionsklub startet zwar in diesem Jahr erneut als einziger Dortmunder Verein bei den Westdeutschen Meisterschaften, wird aber nach den bisher fehlenden absoluten Spitzenplätzen seiner sechs Finalisten in der WVV-Rangliste der erfolgreichsten Jugend-Vereine aus dem Spitzenquartett rutschen.
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