Flutkatastrophe: DLRG kehrt nach Dortmund zurück

Anzeige
Für Dortmund waren im Einsatz: Oliver Rose (Ortsgruppe Scharnhorst), Dennis Hoffmann (Ortsgruppe Aplerbeck), Andre Luziga (Ortsgruppe Dorstfeld), Marina Werner (Ortsgruppe Brackel), Silke Betzer (Ortsgruppe Brackel) und Klaus Kolleck (Ortsgruppe Aplerbeck). (Foto: Christian Wurzel/DLRG Do)

Bereits seit letzter Woche bereitete sich der DLRG Bezirk Dortmund intern auf einen möglichen Einsatz in den Hochwassergebieten vor. Am Freitag (07.06.) wurde von der koordinierenden Einsatzleitung der DLRG „offiziell“ die Anfrage gestellt, ob Einheiten zur Entsendung in die Hochwassergebiete bereit stehen. Bereits am späten Freitagabend konnte die Dortmunder DLRG, die sich im Einsatzzentrum in Hörde sammelt, zwei Wasserrettungstrupps "einsatzbereit" melden.

Am Samstagvormittag hat die DLRG Dortmund dann den „Packbefehl“ erhalten.
Angefordert wurden ein Führungstrupp und ein Bootstrupp mit dem Hochwasserrettungsboot (Rufname: DO-5). Um 13.51 Uhr setzte sich dann der Katastrophenschutztrupp (Führungstrupp und der Bootstrupp) in Richtung Osten in Bewegung.

Nach fünf Tagen Einsatz für die Bevölkerung von Schönebeck und Magdeburg sind die ersten drei Wasserrettungszüge, darunter auch die Dortmunder Wasserretter, der DLRG Westfalen zurück.

Unsere Hilfe wurde dankbar angenommen,“ so Folke Hellmig von der DLRG Westfalen, „die DLRG Einsatzkräfte haben mit dazu beigetragen, dass die Deiche in vielen Bereichen gehalten haben.“ Die Deichsicherung sowie der Transport von Menschen, Tieren und Material waren die Aufgaben für die Spezialisten der DLRG – unter ihnen Einsatztaucher, Strömungsretter und Bootsführerinnen und Bootsführer.

Zwar vor Ort, aber nicht im Einsatz, waren allerdings die Dormtunder Retter. Christian Wurzel vom DLRG-Bezirk Dortmund dazu: "Trotz der langen Zeit vor Ort haben einige Bootsbesatzungen - darunter beispielsweise auch Dortmund und Schwerte - aufgrund ihrer Sonderaufträge (durchgängige Einsatzbereitschaft bei akuten Personengefährdungen) - die Flut und die Deiche in Magdeburg nur von Weitem gesehen. Die Einsatzleitung vor Ort setzt derzeit überwiegend Bundeswehrkräfte ein, da diese mit ihrem „schweren Gerät“ (z. B. Bergepanzer) andere Möglichkeiten haben als die für den Transport von Menschen, Tieren und Material konzipierten DLRG-Boote."

Die drei weiteren Wasserrettungszüge der DLRG Westfalen mit insgesamt rund 150 Personen werden südlich von Magdeburg noch einige Zeit gebraucht.

Bitte unterstützen Sie den DLRG-Hochwassereinsatz durch Ihre Spende (bez-dortmund.dlrg.de/spenden. auf das Spendenkonto Nr. 201 007 232 bei der Sparkasse Dortmund (BLZ: 440 501 99).

Weitere aktuelle Infos: www.bez-dortmund.dlrg.de
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.