Huckarder Fußballer schnupperten bei der Produktion des BVB-Gründungsfilms Kinoluft

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Für diese sechs Kicker des SV Westfalia Huckarde erfüllte sich ein Traum. Sie durften bei der Film-Dokumentation „Am Borsigplatz geboren - Franz Jacobi und die Wiege des BVB“ an zwei Drehtagen die Gründungsväter des BVB mimen. Foto: Irene Mechsner
 
Ein bisschen haben die alten Anzüge am Hals gezwickt, so die Laienschauspieler Jan Moldenhauer und Dawid Topolewski über ihre historischen Kostüme. (privat)
Für 21 Kicker des SV Westfalia Huckarde zwischen 14 und 20 Jahren wurde ein Traum wahr: Sie durften bei der Film-Dokumentation „Am Borsigplatz geboren - Franz Jacobi und die Wiege des BVB“ mitwirken. Ihre Aufgabe: Als Fußballspieler in historischen Trikots Spielszenen auf der „Weißen Wiese“ nachempfinden und als Nebendarsteller bei der Gründungsfeier mitwirken.


„Zum ersten Dreh nach Willich holte uns wirklich der echte Mannschaftsbus von Borussia Dortmund ab“, erinnert sich Jan Moldenhauer. Eineinhalbstunden und viele Interviews durch das mitgereiste BVB- Total-Team später konnte der Dreh beginnen. Sonntagmorgen im November 2014. Nieselregen. Bestes Fußballwetter. Vor Ort erwartete die Jungs ein robuster, tiefer Rasen, gesäumt von Pappeln: So soll die „Weiße Wiese“, der Austragungsort der ersten BVB-Spiele, vor mehr als 100 Jahren ausgesehen haben.

Die jungen Spieler wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Mannschaft repräsentierte die Borussen in den ersten BVB-Farben blau-weiß, eine die Gegner und die dritte Gruppe spielte in den gelben Trikots auf. „Eine Stunde lang haben wir den Einlauf der Mannschaften gedreht. Die wollten immer wieder andere Einstellungen. Dabei durften wir auf keinen Fall in die Kamera schauen“, berichtet Francesco Büker. Kein Problem für die Laienschauspieler.

„So viele Tore wie möglich“

Fußballspielen zu Beginn des 20. Jahrhunderts? Da zählten nur die Tore. „Deshalb sollten wir immer einfach durch die Mitte spielen und so viele Tore schießen wie möglich. Außerdem sollten wir nicht grätschen und keine Tricks machen, damit die Trikots nicht dreckig werden“, erzählt Dawid Topolewski. Doch nicht nur fußballerisch wurden die Nachwuchskicker gefordert. „Wir mussten auch Reaktionen zeigen. Zum Beispiel Enttäuschung, wenn einer der alten Lederbälle kaputt ging, weil das Material noch nicht so gut war wie heute“, so Dean Gerlich.

"Es war ein Privileg"

Für sechs der Nachwuchskicker ging der Kinospaß noch weiter. Als Komparsen agierten sie beim zweiten Drehtag in historischen Gewändern bei der Darstellung der Gründungsfeier in einer Wohnung am Borsigplatz. „Anfangs war man nervös, aber dann ging es“, erzählt Pascal Miebach. Besonders staunten die Sechs über die perfekt aufgebaute historische Kulisse. „Das war einzigartig. Die Atmosphäre dort hat sich wie früher angefühlt“, so Dawid Topolewski. „Es war wirklich ein Privileg mitzumachen.“ Westfalia-Spieler und Laienschauspieler Jan Clemens Wand geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wir haben uns ein eigenes Denkmal geschaffen.“

Zwei Drehtage über acht Stunden: Im Film sind die jungen Nachwuchsschauspieler jedoch immer nur ein paar Sekunden zu sehen. Egal. Sich selbst auf der Leinwand zu sehen, scheint trotzdem etwas Einzigartiges zu sein. „Ich bin froh und stolz, dass ich dabei sein durfte. Es war eine Ehre, die frühere Mannschaft darzustellen“, sagt Jan Moldenhauer. Positiver Nebeneffekt: In der BVB-Historie kennen sie sich jetzt bestens aus.

Spielersuche über Facebook

Möglich gemacht hatte die Filmaktion U-17 Trainer Michel Fojcik. Über einen Spieler war er auf den Facebook-Aufruf der Produzenten aufmerksam geworden. „Hinter die Kulissen einer Filmproduktion zu schauen, war für die Jungs eine tolle Erfahrung“, sagt Fojcik. „Und als nach dem Film im Abspann alle Namen unserer jungen Spieler auftauchten, war das grandios. Für uns alle einfach Gänsehaut pur!“

www.franz-jacobi.de
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