In Huckarde einen Ort der Begegnung schaffen

Anzeige
Eva Herzig, Fleur Schala-Dietlein und Sabrina Dietrich (v.l.) vom Huckarder Frühstückstreff sind hoch motiviert. Ihr großer Traum: Ein Bauerhof der Begegnungen. (privat)
Einsam oder hungrig? Ein Fall für den neuen Frühstückstreff der ev. Miriam Kirchengemeinde. Am Donnerstag (3.9.) geht es los. Ab 7.30 Uhr wird zum ersten Mal im Gemeindehaus an der Erpinghofstraße 68 aufgetischt.

„Schulkinder können sich vor der Schule stärken und ältere Menschen brauchen nicht alleine zu frühstücken. Und ganz nebenbei lernen sie beim Essen neue Menschen kennen und vereinsamen nicht“, beschreibt Initiatorin Fleur Schala-Dietlein das Projekt, das sie zusammen mit zwei Freundinnen verwirklichen will. Seit Wochen suchen die Drei deshalb Sponsoren. Mit Erfolg. „Das erste Frühstück wird über Spenden ortsansässiger Einzelhändler und der Sparkasse finanziert. Alle weiteren sollen sich selber tragen“, erläutert Fleur Schala-Dietrich das Konzept.

Jeden Donnerstag treffen

Einmal in der Woche, immer donnerstags von 7.30 bis 11 Uhr, werden sich im ev. Gemeindehaus die Türen öffnen. Die Unterstützung der ev. Miriam-Gemeinde ist den Freundinnen sicher. „Pastor Wiemer war sofort begeistert von unserer Idee und unterstützt uns tatkräftig mit Plakaten und Flyern“, ergänzt Fleur Schala-Dietlein.

Ihre Vision: Bauernhof als Begegnungsstätte

Doch der Frühstückstreff ist erst der Anfang. Die drei Freundinnen haben eine Vision: „Wir wollen einen Bauernhof in einen Ort der Begegnung verwandeln, dafür sammeln wir Spenden. Der Frühstückstreff ist ein erster Schritt unseren Traum bekannter zu machen“, erzählt Fleur Schala-Dietlein. Sie erzählt von kreativen Angeboten, Tieren zum Anfassen und Gartenarbeit. „Es soll ein Ort werden, an dem alle Menschen, ob mit oder ohne Handicap, gemeinsam eine schöne Zeit verbringen können“, so Fleur Schala-Dietlein. „Wahnsinn wäre es, wenn jemand genauso begeistert wäre wie wir und uns einen alten Bauernhof schenken würde.“

Mit dem Frühstückstreff geht es los

Seit zehn Jahren sprechen die drei immer wieder von ihrem Traum. Vor einem halben Jahr legten sie endlich los. „In einer Zeitschrift wurde von einem ähnlichen Projekt in einer alten Gärtnerei in Wolfsburg berichtet. Vor ihrem Erfolg haben die auch ganz klein mit einem Frühstückstreff angefangen“, berichtet Eva Herzig. Viel Zeit und Energie stecken die drei berufstätigen Frauen in ihr Projekt. Manchmal würden sie belächelt, räumt Fleur Schala-Dietlein ein. „Doch wenn ich mit meiner Mistgabel auf dem Bauernhof stehe, dann habe ich am Ende gut lachen“.

Informationen auch im Netz unter www.miriam-kirche.de

0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.