Lütgendortmunder (84) stellt erstmals Heimatgemälde in der Bartholomäus-Kirche aus

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Friedrich Abel ist stolz darauf, dass er erstmals seine Kunst einer breiteren Öffentlichkeit zeigen kann. Die Bilder sind noch bis zum 19. September in der Bartholomäus-Kirche ausgestellt. (Schütze)
Für den Lütgendortmunder Hobbymaler Friedrich Abel ist es eine Premiere der besonderen Art: Zum ersten Mal darf er seine Kunstwerke ausstellen - und eröffnet damit zugleich die neue Kunstreihe „Offene Bartholomäus-Kirche“.

Naturstudien, besondere Gebäude oder Bilder aus der Kriegszeit: Vielfältig sind die Bilder, die Friedrich Abel in seiner Ausstellung in der Bartholomäus-Kirche noch bis zum 18. September zeigt. Es ist eine kleine, feine Auswahl seines künstlerischen Schaffens. Immerhin hat er in den letzten Jahren Hunderte von Ölgemälden fertig gestellt.

Das Besondere: Beruflich hatte er nie etwas mit Kunst zu tun. Erst mit dem Ruhestand konnte er seine heimliche Leidenschaft für die Malerei ausleben. Die Technik hat er sich selbst beigebracht. Viele Bücher und Kunstbände standen ihm dabei Pate. Und jetzt, zu seinem 84. Geburtstag, erfüllt sich sein größter Traum: Der Lütgendortmunder darf in der Bartholomäus-Kirche erstmals eine Auswahl seiner Kunstwerke einem breiterem Publikum präsentieren. Für ihn ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk.


Durch das Malen seine Heimat erschlossen
Seine Motive findet der Hobbykünstler häufig in der Natur. Minutiös porträtiert er beispielsweise Bäume aus dem Volksgarten oder dem Dellwiger Wald. Spaziergänger werden dort manches Motiv wiedererkennen, so genau ist sein Pinselstrich. Doch auch Gebäude haben sein Interesse geweckt: Die Bartholomäus-Kirche, Schloss Dellwig und Schloss Bodelschwingh hat er kunstvoll in Szene gesetzt. Seit 1990 lebt der ehemalige Bergmann in Lütgendortmund und beim Betrachten der Bilder gewinnt man den Eindruck: Friedrich Abel hat sich durch sein Malen seine „neue“ Heimat erschlossen. Friedrich Abels Bilder sind bis 18. September in der Bartholomäus-Kirche an der Theresenstraße zu sehen. Öffnungszeiten: mo-do von 16 bis 18 Uhr sowie mi von 11 bis 13 Uhr.
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