Benefiz-Haarschneide-Aktion des Friseursalons „Haarige Zeiten“

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Der Nikolaus kam zu der nächtlichen Benefiz-Aktion und ließ sich vom Team „Haarige Zeiten“ einen coolen Haarschnitt verpassen. (privat)
Lütgendortmund. Friseurinnen, die im Schlafanzug bis tief in die Nacht kostenfrei die Haare schneiden: Das Schauspiel für den guten Zweck sorgte stundenlang für ein volles Haus im Friseurgeschäft „Haarige Zeiten“. Mit dabei: der Nikolaus und ein Team des Fernsehsenders N 24.

Mit mehreren Aktionen sammelt das Team des Friseurgeschäftes an der Provinzialstraße in der Vorweihnachtszeit Spenden. „Die Sammlung alter Weihnachtskugeln und deren Verkauf war schon erfolgreich, aber die Resonanz auf unsere Haarschneide-Aktion zu Nikolaus war unglaublich“, berichtet Inhaberin Rebecca Paschke. Sogar ein Fernsehteam des Senders N24 stand plötzlich vor der Tür und drehte einen Beitrag.

"So voll, wir mussten uns fast stapeln"

Geplant war, am Nikolausabend um 21 Uhr mit dem Haareschneiden zu beginnen. „Doch schon um 19 Uhr standen die Leute bei uns Schlange. Es war so voll, wie mussten uns fast stapeln“, erinnert sich Rebecca Paschke. Bekleidet in schicken Schlafanzügen ging die Friseurmeisterin und ihre Mitarbeiterin Anja Köster ans Werk. „Bis morgens um halb fünf haben wir frisiert und dennoch konnten wir nicht alle Kunden bedienen. Viele haben deshalb einfach so gespendet“, so Rebecca Paschke. Und wie viele waren da? Das könne sie nicht einschätzen. Unglaublich viele, das sei im Nachhinein ihr Eindruck. Bei so viel Trubel, halfen alle mit. Da haben auch einmal die Kunden zwischendurch gespült oder Kaffee verteilt. „Ohne Angela Zweier, die die ganze Nacht für alles drumherum gesorgt hat, wäre es nicht so gut gelaufen“, betont Rebecca Paschke.

Kunden kamen im Schlafabzug

Angezogen von so viel Aktionismus ließ sich auch der Nikolaus nicht lumpen und mischte sich unter das Volk. Während der Nikolaus im klassischen roten Mantel kam, erschienen die Kunden verkleidet. „Fast 95% der Menschen, die zu uns kamen, hatten einen Schlafanzug oder einen Bademantel an“, sagt Rebecca Paschke. Und wie viel Geld wurde in dieser Nacht gesammelt? „Das ist noch top-secret“, schmunzelt Rebecca Paschke. Erst wenn alle Aktionen abschlossen seien, wird gezählt.

Geld geht an die Kinderkresbstation

Doch eines ist klar: Das Geld fließt als Spende zur Kinderkrebsstation der Städtischen Kliniken, die ein Kinder-MRT anschaffen möchten. „Dr. Martina Klein von den städtischen Kliniken überzeugte sich an diesem Abend selbst von dem Erfolg der Aktion“, bemerkt Rebecca Paschke. Noch können Menschen spenden oder sich aus den 3000 gesammelten Weihnachtskugeln die Schönsten heraussuchen. Abgerechnet wird nach dem 31. Dezember, und wer weiß, was sich die umtriebige Friseurmeisterin noch einfallen lässt. Rebecca Paschke: „Wenn ich von einer Idee überzeugt bin, dann zieh ich das durch.“

Weiterer Artikel: 3000 Kugeln gegen den Krebs
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