Benefizaktion: 3000 Weihnachtskugeln gegen den Krebs

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Mit selbst gebastelten Weihnachtshüten und Bauchladen verkaufen „Harrige Zeiten“- Inhaberin Rebecca Paschke und Friseurgesellin Anja Köster die gespendeten Weihnachtskugeln in Lütgendortmund. (Mechsner)
Ein buntes Sammelsurium an Weihnachtskugeln in einem Friseurgeschäft? Das gibt es derzeit im Salon „Haarige Zeiten“ an der Provinzialstraße 77 zu bestaunen. Mit gleich drei Aktionen werden Spenden für die Kinderkrebsstation gesammelt.


„Meine Idee war es, alte Weihnachtskugeln zu sammeln, wieder zu verkaufen und den Erlös zu spenden“, verrät „Haarige Zeiten“- Inhaberin Rebecca Paschke. Aus dem kleinen Gedanken „1000 Kugeln gegen Krebs“, festgehalten auf einem Plakat, wurde schnell eine Lawine. „Von überall her kamen die Menschen zu uns und spendeten ihre alten, aber gut erhaltenen Weihnachtskugeln“, so Rebecca Paschke.

Verkaufen mit Bauchladen

Mittlerweile füllen mehren Kartons das Friseurgeschäft. „Wir haben bestimmt schon mehr als 3000 Kugeln gesammelt, die wir nach und nach jetzt wieder verkaufen“, berichtet Rebecca Paschke. Mit einem Bauchladen gefüllt mit Weihnachtskugeln und selbst gebastelten Hüten aus Tannenzweigen und bunten Kugeln trifft man die umtriebige Friseurmeisterin in diesen Tagen in der Umgebung. Immer auf der Suche nach Käufern für ihre Kugeln.

Drei Aktionen für den guten Zweck

„Es gib keine festgelegten Preise, jeder gibt das, was er bereit ist zu geben“, so ihre Devise. Bis nach Weihnachten läuft die Aktion. Anschließend sei eine Auktion der Restkugeln geplant. „Vielleicht gibt es einige Geschäfte oder Institutionen, die noch Kugeln als Dekoration benötigen. Die sind bei uns genau richtig“, sagt Rebecca Paschke. Doch die Kugel ist nur eine von drei Aktionen, mit der das „Haarige Zeiten“- Team Geld für die Kinderkrebsstation sammelt. „Eine Verlosung mit attraktiven Preisen rund um den Friseurbedarf wird geboten“, sagt Rebecca Paschke.

Haare schneiden im Schlafanzug

Eine ganz besondere Aktion hat sich das Team für die Nacht zu Nikolaus ausgedacht. Am Samstag (6.12.) schneiden die Mitarbeiter im Schlafanzug ab 21 Uhr ehrenamtlich Haare. „Es wäre schön, wenn viel Menschen kommen und Geld für die gute Sache spenden“, so das Anliegen der Friseurmeisterin. Das Ende in dieser Nacht ist offen. „Wir schneiden bis zum letzten Schnitt“, kündigt Rebecca Paschke an.

Am Ende wird der Erlös aller Aktionen zusammengezählt und geht komplett als Spende zur Kinderkrebsstation der Städtischen Kliniken, die langfristig ein dringend notweniges Kinder-MRT anschaffen möchte.
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