Neuer Platz in Mengede erinnert an Christel Goltz

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Bezirksbürgermeister Bruno Wisbar (l.) und Goltz-Sohn Theo Schenk enthüllten das neue Straßenschild.Foto: Schütze

Vor fünf Jahren verstarb die Sopranistin Christel Goltz. Jetzt erinnert ein Platz in Mengede an eines der bekanntesten „Kinder“ des Vorortes.

Theo Schenk, Sohn von Christel Goltz, war eigens aus Wien angereist für den großen Tag. Gemeinsam mit Mengedes Bezirksbürgermeister Bruno Wisbar enthüllte er das neue Straßenschild, das jetzt im Ort den „Christel-Goltz-Platz“ ausweist.

Wisbar erinnerte an die große Sopranistin, die in Mengede dasLicht der Welt erblickt hatte, mit warmen Worten. Er selbst habe sie als „wunderbare, charmante Diva mit einer unheimlich warmen Herzlichkeit und Ausstrahlung“ kennengelernt.

Ganz in der Nähe des alten Elternhauses von Christel Goltz erinnert an der evangelischen Remigiuskirche an der Freihofstraße nun der gleichnamige Platz an sie. Hier im Ort hatte die Sängerin auch ihre Kindheits- und Jugendtage verbracht, bevor es sie über München hinauszog auf die Bühnen der Welt. Dort brillierte die Kammersängerin in vielen Rollen, bevor sie sich 1970 aus freien Stücken ins Privatleben zurückzog. Christel Goltz war am 15. November 2008 im Alter von 96 Jahre in ihrer Wahlheimat Wien gestorben.

„Den Kontakt zu ihrer Geburtsstadt hatte sie aber bis zu ihrem Tod nie verloren“, betonte Bruno Wisbar. Wohl auch aus diesem Grund hatte es Anregungen aus der Bevölkerung gegeben, mit einem Straßennamen an die vielleicht berühmteste Tochter Mengedes zu erinnern. Großneffe Heinrich Kolöchter hatte die Idee, der Heimtverein - in dem Christel Goltz Ehrenmitglied war - unterstützte das Anliegen.
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