Shanty-Chor und IG Lütgendortmunder Vereine sammeln für Flutopfer

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Mitglieder der IG Lütgendortmund überreichten Gina Hoffmann einen Scheck über 1000 Euro. Die Wohnung der jungen Lütgendortmunderin ist nach dem heftigen Unwetter im Juni diesen Jahres nicht mehr bewohnbar. (privat)
Lütgendortmund.

Als die Flut im Osten Deutschlands am Höchsten stand, reifte in den Köpfen der Mitglieder der Interessengemeinschaft Lütgendortmunder Vereine (IGLV) die Idee, eine Spendenaktion für die
Flutopfer ins Leben zu rufen.

Klar, dass sich auch der Shanty-Chor für die Lütgendortmunder Spendenaktion zugunsten der Flutopfer begeisterte. 6500 Euro wurden bislang gesammelt. Jetzt wurden erste Spendengelder persönlich übergeben.Dazu reisten die Mitglieder der IGLVV Ende Juli zum Schlossfest nach Neuburg an der Donau und überreichten dem Bürgermeister der Stadt einen Spendenscheck über 1500 Euro. „Wir helfen direkt vor Ort, das ist uns wichtig. Es kommt immer darauf an, wer das Geld am nötigsten braucht“, berichtete der Vorsitzende der IGLV, Reinhard Sack.

1000 Euro für Gina Hoffmann

Hochwasseralarm hieß es auch für einige Lütgendortmunder am 20. Juni diesen Jahres. Gina Hoffmann lebte bis zu dem Zeitpunkt in einer Souterrainwohnung. Dann kam das Unwetter und mit ihm das Wasser. Die Wohnung: unbewohnbar. Die Einrichtung war nicht mehr zu gebrauchen. Zur Unterstützung ihres Neuanfangs erhielt sie 1000 Euro aus dem Spendentopf der IGLV und des Shanty-Chors.

Gesammelt wurde bei jeder Gelegenheit. Zum Beispiel bei der letzte Borkumreise des Chores Anfang August 2013. Drei Tage lang traten die Sänger und Musiker im größten Birgarten der Insel, dem Upholm-Hof, auf und begeisterten das Publikum mit ihrem Programm.
Mit im Gepäck: Das Sammelsparschwein. Reinhard Sack begleitete den Shanty-Chor nach Borkum und sorgte dafür, dass bei dieser Reise ein erheblicher Betrag eingenommen wurde. Aufgrund des Erfolges wird der Vorsitzende des IGLV den Shanty-Chor auch bei seiner nächsten Sangesreise im September nach Usedom begleiten und beim Publikum zu Spenden aufrufen.

Die Spendenaktion geht weiter

„Ein Teil des Geldes ist für die Stadt Döbeln vorgesehen, die es nach dem Hochwasser 2002 auch dieses Jahr wieder hart getroffen hat“, sagt Reinhard Sack. Der nächste Ausflug ist damit schon geplant -eine Reise nach Döbeln, zur Spendenübergabe.
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