Haben Naturschutzgebiete in Dortmund nur Alibifunktion?

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In Naturschutzgebieten darf kein Blümchen gepflückt, kein Bärlauchblatt darf mitgenommen werden; Hunde dürfen in den Wäldern ebenso wie die Menschen die Wege nicht verlassen. In den Gärten dürfen nach dem 28. Februar im Allgemeinen keine Sträucher und Bäume mehr geschnitten werden, in denen Vögel ihre Nester bauen. Doch viele Menschen im Dortmunder Westen wundern sich, dass der Forstbetrieb der Stadt Dortmund zumindest im Dorney in einer Weise in dieses Naturschutzgebiet eingreifen darf, wie es seit Jahrzehnten in dieser Form nicht mehr vorgekommen ist.

Wer dieser Tage durch den Dorney geht, stellt fest, dass dieses ausgewiesene Naturschutzgebiet nach der massiven Holzernte erhebliche Schäden nicht nur durch den Holzeinschlag aufweist, sondern auch die Fahrspuren der schweren Fahrzeuge haben ihre Spuren hinterlassen. Diese Verdichtungen durch die Fahrzeuge sind auch in Bereichen aufgetreten, in denen zahlreiche Amphibien ihr Winterquartier im Bereich der Dorneystraße haben. Wie mag sich dies auf diese gefährdeten Arten auswirken?

Welche Wälder/Naturschutzgebiete im Dortmunder Raum werden die nächsten sein, die so verwertet werden? Nicht wenige Bürger Dortmunds möchten, dass die Holzernte in den Naturschutzgebieten eingestellt wird. Nur so würden die Ziele eines umfassenden Naturschutzes erreicht.

Daher wurde eine Petition gestartet, an der sich jeder Dortmunder Bürger beteiligen kann. Auf der folgenden Internetseite kann der Text der Petition gelesen und der Petition zugestimmt werden: https://weact.campact.de/petitions/schluss-mit-der-holzernte-in-naturschutzgebieten/?utm_id=wa-recaif

Bilder von den Auswirkungen der Holzernte im Dorney sind auf folgender Internetseite zu finden: http://www.pro-oespel.de/dorney_gallerie.htm
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Judith Zimmermann aus Dortmund-West | 19.03.2015 | 13:30  
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