Der Kuhhandel ist perfekt!

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Sehen so die Gewinner aus?
 
Oder sind es nicht eher die Verlierer?
Nun ist der Kuhhandel perfekt und wird öffentlich.

Die CDU bekommt für ihre Klientel den Rhader Hof und die SPD darf endlich den neuen schönen Supermarkt auf den Parkplatz in Lüdo bauen.
Wie man heute im Westanzeiger lesen kann, sagt die CDU nun mit aller Deutlichkeit JA zum Bau des neuen Rewe-Marktes in Lüdo.

Da soll noch jemand sagen Politik sei nicht kreativ.

Drahtzieher hinter den Kulissen, wie immer wenn‘s ums Bauen geht, der Ratsherr der CDU, Herr Neumann.

2012, als der Plan SPD bekannt wird, verweigerte sich die CDU den Wünschen der SPD strikt, weil man der Meinung war, die Geschäfte im Ortskern würden mit dem neuen Supermarkt in der Randlage zum Ortszentrum geschwächt. Dieser Meinung sind natürlich auch die Geschäftsleute von Lütgendortmund. Und das aus gutem Grund.
Denn was passiert, wenn große Einkaufsmärkte mit Vollsortiment aus dem Boden schießen, kann man in Bövinghausen sehen.
Die kleinen Läden müssen nach und nach schließen. Die Einkaufsstraße verödet!
Genau das wird auch in Lüdo passieren. Nicht, dass es keinen guten Grund für einen gutsortierten Einkaufsmarkt in Lüdo gibt, aber nicht an dieser Stelle. Warum setzt man sich nicht mehr für den Umbau des bestehenden Marktes im ehemaligen Konze-Haus ein?
Die Lösung ist recht einfach!
2014 schwenkt die CDU erstmals um. Plötzlich ist man der Meinung, dass die Menschen diesen neuen Supermarkt, wohlbemerkt an der neuer Stelle, brauchen und auch wünschen.
Das ist natürlich Unsinn und nicht der wahre Grund. Denn die CDU, in Person von Ratsherr Neumann, kümmert sich meistens nicht darum was die Bürger wünschen. Man erkauft sich mit dieser Zustimmung in der Bezirksvertretung die Stimmen der SPD, um den B-Plan Lü181 Rhader Hof möglichst schnell erneut auf den Weg zu bringen. Weiß man doch, dass der Entwurf des neuen Landschaftsplans in Arbeit ist und noch vor der Sommerpause vorgestellt werden soll. Hier möchte man keine bösen Überraschungen bei der Offenlegung und Bürgerbeteiligung erleben, wohlwissend, dass die Bürger diesen B-Plan mit großer Mehrheit ablehnen und ihre Anregungen und Argumente entsprechend einbringen werden.
Beim B-Plan Rhader Hof interessieren sich Herr Neumann und Herr Schröder nicht dafür was die Bürger brauchen und wollen. Schon 2009 wollte man nichts hören vom Naturschutz am Rhader Hof, erst recht nichts von Bürgern mit guten Argumenten. Schon damals hieß es: am Rhader Hof wird gebaut, koste es was es wolle! Das hat sich bis heute nicht geändert.
Aber warum verschließt sich die CDU hier den Wünschen der Mehrheit in Bövinghausen? Ist man den Bövinghauser Bürgern nicht verpflichtet? Warum verschießt man sich einer stichhaltigen Argumentation? Warum argumentiert man mit städtisch verausgabten Summen, die schlichtweg aus der Luft gegriffen sind? Warum lässt man brach liegende Grundstücke unbebaut? Warum will man unbedingt am Rande des Naturschutzgebietes diese Häuser bauen? Warum zieht man keine Lehren aus den Überflutungen der letzten Jahre? ......
Fragen über Fragen! Aber die CDU gibt keine Antworten!
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