SPD Huckarde legt Wahlprogramm vor: Eigenständiger Stadtbezirk bleibt wichtigstes Ziel

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Bezirksbürgermeister Harald Hudy (vorn 3.v.l.) führt die Kandidatenriege der SPD im Bezirk Huckarde an. (Foto: Schütze)

Huckarde als Ort der kulturellen Vielfalt und des friedlichen Miteinanders: Dafür macht sich der SPD-Stadtbezirk stark.

Seine Ziele für die künftige Arbeit in den nächsten sechs Jahren hat der Vorstand jetzt gemeinsam mit den Kandidaten für die Bezirksvertretung festgezurrt.

An erster Stelle nennt die SPD dabei den dauerhaften Erhalt des Stadtbezirks und der Bezirksverwaltungsstelle. „Auch wenn der Rat in der nächsten Kommunalwahl-Periode über eine Neuordnung der Stadtbezirksgrenzen entscheiden will, muss der Stadtbezirk Huckarde eigenständig bleiben“, fordern die Huckarder Sozialdemokraten.

Schützenhilfe bekommen sie dabei von Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der jüngst betonte, dass es keinen Sinn mache, die Stadtbezirke neu auszurichten. „Die zwölf Stadtbezirke sind die Seelen Dortmunds“, sagte Sierau in seiner Rede während der Eingemeindungsfeier in der Alten Schmiede.
Der SPD-Stadtbezirk führt zudem seinen konsequenten Kampf gegen Rechts fort. „Das in Huckarde geplante Parteibüro der ,Rechten’ darf nie eröffnet werden. Stattdessen werden wir jede Art von Integration unterstützen“, heißt es im Wahlprogramm.

Auch das Stadtbezirksmarketing soll weiter ausgebaut werden. Damit will die SPD unter anderem das Hansa-Revier weiter positiv entwickeln und die Infrastruktur für eine lebendige Vereinsarbeit unterstützen.
Weitere Punkte im Arbeitsprogramm sind die Stärkung der Familien- und Seniorenbüros sowie des Jugendforums und die Verbesserung der Wohnqualität mit einer quartiersnahen Versorgung der Ortsteile, einer entsprechenden Infrastruktur und einer umweltverträglichen Verkehrsanpassung.
Der Rahmer Wald will die SPD als Naherholungsgebiet weiter aufgewerten. Ebenso soll die Renaturierung des Rossbachs soll vorangebracht werden und das „stadtweit einmalige Sport- und das Erholungsangebot“ weiter entwickelt werden. Dazu gehöre auch der Neubau der Sporthalle in Kirchlinde und mindestens ein weiterer Kunstrasenplatz.

Um diese Ziele umsetzen zu können, schickt der SPD-Stadtbezirk Huckarde ein zwölfköpfiges Kandidatenteam für die Bezirksvertretung ins Rennen. Angeführt wird die Liste von Bezirksbürgermeister Harald Hudy und Stellvertreterin Iris Enke-Entrich. Es folgen Stefan Keller (Huckarde), Simone Knipping(Wischlingen), Peter Jaskewitz (Jungferntal/Rahm), Petra Stüker (Huckarde), Eckhard Knaebe (Kirchlinde), Ulrike Siegl-Muschack (Mailoh/Deusen), Joachim Wybierek (Jungferntal/Rahm), Anna Knaebe (Kirchlinde), Ali Echargui (Wischlingen) und Roland Faulstich (Jungferntal/Rahm).
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