Wohnungen in Lütgendortmund - SPD: Zustand ist Besorgnis erregend

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Der Putz blättert ab an den Wohnhäusern an der Idastraße und „In der Schmechting“. (Foto: SPD)

Der Zustand der Altenwohnungen an der Idastraße und „In der Schmechting“ ist nach Ansicht der SPD Fraktion in der Bezirksvertretung Lütgendortmund „besorgniserregend“.

„Der Leerstand ist erheblich und der äußere Zustand der Häuser ist sehr schlecht“, so die SPD. Sie stellt fest: „Putz blättert von den Wänden und die Fassaden sind an vielen Stellen grün überzogen, so dass der Eindruck entsteht, dass hier Schimmel in den Wänden ist. An einem Haus sind sogar schon drei Balkone abgebrochen worden“, wegen Baufälligkeit, mutmaßt die SPD.
Diese Wohnsiedlung ist Ende der 60er-Jahre als Pilotprojekt errichtet worden. „Sie war die erste Altenwohnsiedlung dieser Art in Dortmund und bemerkenswert war die Einrichtung einer Begegnungsstätte in dieser Siedlung“, erinnert sich Ulla Jander-Thiemann, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lütgendortmund. „Diese Begegnungsstätte, die ehrenamtlich geleitet wurde, war sehr beliebt, wie auch die Wohnungen dort sehr begehrt waren.“
Das hat sich nun offenbar verändert. „Offensichtlich möchte dort kaum einer mehr wohnen oder der Vermieter hat kein Interesse mehr daran, obwohl die kleinen Appartements ideal für Studenten oder Alleinstehende wären“, stellt die SPD fest. Der Ortsverein habe auf verschiedenen Wegen versucht, Kontakt mit dem mutmaßlichen Vermieter aufzunehmen. „Leider erfolglos. Man will nicht mit uns darüber sprechen“, so Ulla Jander-Thiemann.
Aus diesem Grund will die Bezirksfraktion eine Anfrage in der nächste Sitzung der Bezirksvertretung einbringen. „Wir wollen wissen, wer Eigentümer der Siedlung ist und ob es in der Stadtverwaltung Information über die Pläne mit der Siedlung gibt“, erklärt Fraktionssprecher Andreas Lieven. „Ziel ist es mit dem Eigentümer in Kontakt zu kommen und eine Verbesserung der Situation zu erreichen.
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