Zerfallsprozess in der EU hat schon begonnen...

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Zuerst Brexit , dann Trump und jetzt putinnahe Staatspräsidenten in Bulgarien und Moldawien. Die EU zerfällt zunächst in Süd-Ost-Europa, dann später in der Mitte und im Norden in seine ursprünglichen und unbedeutenden Einzelteile.

Der Traum von einer starken europäischen Gemeinschaft scheint nun ausgeträumt zu sein. Die EU kann sich in vielen Grundsatzfragen bezüglich der Außen- und Wirtschaftspolitik, Sicherheitspolitik und auch Flüchtlingsfragen nicht mehr einigen. Es ist heute nicht mehr möglich 28 unterschiedliche Länder, mit 28 egozentrischen Regierungschefs und 28 nationalen (zum Teil nationalistischen) Parlamente einheitlich, politisch und gemeinsam "unter einem EU-Hut zu bringen".

Jedem Land sitzt mittlerweile sein "nationalistisches Hemd näher als die internationale EU-Hose". Die USA haben dank Trump auch kein wirkliches Interesse mehr an der EU. Die deutschen Mitglieder der Atlantik Brücke geraten immer mehr in Panik. Die NATO ist zu einem zahnlosen Tiger verkommen.
Die Balkanisierung Europas streitet voran und keiner unternimmt dagegen Gegenmaßnahmen.

In der Ukraine, auf der Krim und neuerdings auch in Syrien hat die EU komplett versagt und hat nichts mehr zu sagen. Die Despoten Putin und Erdogan zeigend der gesamten EU, wo es anlang geht. Bulgarien und Moldawien werden dem Putin-Erdogan-Zug bald folgen.

Wer hat es zu vertreten, dass die EU (ursprünglich in den Anfängen eigentlich eine gute Idee) heute soweit in die Bedeutungslosigkeit gesteuert wurde?
Wer hat es in den letzte 10-15 Jahren versäumt der EU rechtzeitig in ein United-States of Europa umzuwandeln?
Haben wir in Europa nur noch Politiker/Innen, die an die nächsten Wahlen denken, aber nicht an die nächsten Generationen?

Für ein USE (United States of Europe) wären mal von Wichtigkeit gewesen:
- Eine einheitliche Sozialgesetzgebung in allen EU-Ländern.
- Einheitlich Harmonisierung aller Steuergesetze unter allen EU-Staaten.
- Einheitliche Regelungen für Banken, die heute noch viel zu mächtig und zu gierig sind.
- Einheitliche Autokennzeichen, einheitliche freie Software, einheitliche Renten,
einheitlich Mindestlöhne. einheitliche Zölle, einheitliche Mehrwertsteuersätze...
- Einheitliche Gesetze, gleiche Förderungen in allen Ländern...

Nur eine blaue Flagge mit vielen Sternen, dazu noch mit einer einzigen Einheitswährung (Euro) bei unterschiedlich starken Volkswirtschaften, mit verschiedensten nationalen Zinssätzen reicht da alleine nicht mehr aus!

Die EU hatte von Anfang an langfristig (fast) keine Chancen zum "überleben".
Einige Nord-EU-Ländern haben davon aber sehr lange und sehr gut auf Kosten der anderen profitiert und andere Länder wiederum müsse leider bald in die Staatsinsolvenz gehen, oder orientieren sich -wie Bulgarien, Moldawien und auch die Türkei- sich ganz neu! Italien und Griechenland werden folgen.

PS:
Fünf große Feinde des Friedens (weltweit) wohnen in uns:
nämlich Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz.
Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen. Auch in der EU und im Nahen Osten.
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1 Kommentar
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Helmut Feldhaus aus Rheinberg | 15.11.2016 | 22:10  
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