2. Update: Kriegsbombe in Huckarde entschärft - Erpinghof-Anwohner kehren zurück in ihre Wohnungen

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(Foto: Laube-pixelio)

Die Weltkriegsbombe, die am Nachmittag in am Callenbergweg in Huckarde gefunden wurde, bedeutet keine Gefahr mehr. In der Zeit von 18.08 bis 18.25 Uhr entschärfte Feuerwerker Rainer Woitschek vom Kampfmittelbeseitigungsdienst am Dienstag (15.10.) den 5-Zentner schweren amerikanischen Blindgänger ohne Komplikationen.

Auch die recht ungünstige Lage der Bombe in rund sechs Metern Tiefe, brachte Woitschek nicht aus der Ruhe bei seinem nicht ungefährlichen Job.

Sofort nach der Entschärfung wurden vom Einsatzleiter des Ordnungsamtes alle Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen aufgehoben, die Anwohner konnten ihre Wohnungen wieder aufsuchen. Insgesamt 103 Menschen wurden vorübergehend von der Johanniter-Unfall-Hilfe in der Aula der Gustav-Heinemann-Gesamtschule mit warmen und kalten Getränken versorgt. Ein leitender Notarzt sowie ein Einsatzleiter überwachten die Tätigkeiten vor Ort.
Neun Personen wurden per Krankentransport in die Aula, und nach Abschluss der Maßnahme wieder zurück in ihre Wohnungen gefahren.



Nachrichtenstand um 17 Uhr:

Im Callenbergweg in Huckarde wurde am Dienstag (15.10.) ein 250 Kilo schwerer Bombenblindgänger amerikanischer Herkunft mit einem Aufschlagzünder gefunden und freigelegt. Die Sperrungen und Evakuierungen haben begonnen.

Wie die Stadt mitteilt soll die Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg nach jetzigem Stand in der Zeit von 18 Uhr bis 18.30 Uhr erfolgen. Aus Sicherheitsgründen muss zunächst das umliegende Gebiet in einem Radius von ca. 250 Metern evakuiert werden. Im Sicherheitsradius leben 1000 Menschen.

Fahrer der DSW21 nehmen an der Ecke Erpinghofstraße / Travemannstraße evakuierte Personen in einem beheizten Bus auf. Wer nicht dort warten möchte, kann sich in die Aula der Gustav-Heinemann-Gesamtschule an der Parsevalstraße 170 begeben. Dort übernehmen Einsatzkräfte der Johanniter Unfallhilfe die Betreuung der hier wartenden Menschen.

Von der Evakuierung betroffen sind unter anderem Bereiche des Callenbergweges, der Erpinghofstraße, der Welkener Straße, der Travemannstraße, des Lückersweges und der Rüpingshofstraße.
Darüber hinaus müssen die Kleingartenanlage „Solidarität“, die Kindergärten "Unterm Regenbogen" und Westhusener Straße 16, sowie die Hansa-Grundschule geräumt werden.

Im Nahverkehrsbereich sind die S 2 (Huckarde in Richtung Mengede) sowie die Buslinie 461 betroffen.

Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die oben genannten Straßenabschnitte zu umfahren.
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