Altersmedizin aus einer Hand: Station im Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund neu gestaltet

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Freuen sich über den Bezug der altersmedizinischen Station: (v.l.) Pflegedienstleitung Annette Denzig, Referent der Geschäftsführung Marc Pieczka, Krankenhausleiter Christian Scholz, Chefarzt Dr. Martin Haas, die leitende Oberärztin Dr. Anke Reckert, Stationsleiterin Beate Reinholz und der Ärztliche Leiter des Krankenhauses, Dr. Thomas Finkbeiner. (Foto: Krankenhaus)
Dortmund: Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund |

Ganzheitliche Altersmedizin aus einer Hand, kurze Wege und umfassende therapeutischen Möglichkeiten realisiert die Klinik für Altersmedizin am Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund mit einer komplett neu gestalteten Station.

Lütgendortmund. Der erste Bauabschnitt mit 29 Betten wurde jetzt fertiggestellt und mit Patienten belegt. „Wir konnten hier all das realisieren, was wir uns für eine moderne Altersmedizin wünschen“, so Dr. Martin Haas, Chefarzt der Fachklinik.
Die neue Station ist ganz speziell zugeschnitten für eine optimale Betreuung älterer Patienten, die oft gleich an mehreren Krankheitsbildern leiden. Hell, übersichtlich und überschaubar sollte die Station werden, zugleich Wohlgefühl erzeugen, so Dr. Haas. Ein besonderes Farbleitsystem hilft den Patienten sich zu orientieren.

Modernste Sensortechnik

Modernste Sensortechnik registriert, wenn ein Patient im Zimmer stürzt oder wenn desorientierte Patienten die Station verlassen. Auf den Fluren wecken historische Aufnahmen Erinnerungen mit Motiven, die aus Region, Stadt und Stadtteil stammen.
Flure mit Längen von 60 Metern unterstützen die Mobilisierung von Patienten. Distanzmarkierungen erlauben es, eigene Fortschritte zu erkennen und motivieren zu neuen Aktivitäten. Direkt an der Station entstehen Funktionsräume für Ergo- und Physiotherapie und psychotherapeutische Betreuung.
Auch der Sozialdienst schafft hier eine eigene Anlaufstelle zum Beispiel für die Beratung zur Überleitung in die Pflege daheim nach einem Klinikaufenthalt. Besondere Bedeutung hat ein großer, freundlich gestalteter Gemeinschaftsraum, der Platz bietet für vielfältige Aktivitäten.
Eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität von Patienten will die Altersmedizin am Lütgendortmunder Knappschaftskrankenhaus verwirklichen. Dr. Haas: „Wir wollen die Selbständigkeit im Alter erhalten und fördern".

Zwei Millionen Euro investiert

Für diese Aufgabe investierte das Klinikum Westfalen allein für den ersten Bauabschnitt mit 950 Quadratmetern 2 Millionen Euro in neue Räumlichkeiten und neue Behandlungsmöglichkeiten. Der zweite Bauabschnitt mit weiteren 32 Betten wird in gleicher aufwändiger Weise gestaltet. Auch spezielle Komfortzimmer für mehr Wohnkomfort bei gleicher therapeutischer Leistung sind integriert.

"Gesellschaftliche Herausforderung"

"Altersmedizin wird angesichts demografischer Entwicklungen immer mehr zu einer ganz besonderen gesellschaftlichen Herausforderung," ist Christian Scholz, Krankenhausleiter am Standort Lütgendortmund überzeugt. Dem will die Altersmedizinische Fachklinik mit Räumlichkeiten Rechnung tragen, die perfekt zugeschnitten sind für ein modernes altersmedizinisches Konzept mit umfassender Betreuung aus einer Hand.
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