Polizei lobt Dortmunder Autofahrer: Nur wenige Raser

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Eine positive Bilanz hat die Dortmunder Polizei nach dem Blitzmarathon gezogen.

Der überwiegende Anteil der Fahrzeugführer habe sich an die Geschwindigkeiten gehalten oder sie nur minimal überschritten, teilt die Polizei mit. Dies sei „für uns ein deutliches Indiz dafür, dass die Aktion „Brems dich - rette Leben“ in den Köpfen vieler Verkehrsteilnehmer angekommen ist.“

In Dortmund kontrollierten die Beamten während des 24-stündigen „Blitzmarathons“ rund 19 000 Fahrzeuge. Dabei stellten sie „nur“ 655 Geschwindigkeitsverstöße fest. Viermal seien „unverantwortliche Autofahrer“ so schnell gefahren, dass sie nun mit Fahrverboten zu rechnen haben. Einer fuhr mit 74 km/h in einer Tempo-30-Zone nahe einer Schule.

Ein weiteres unrühmliches Beispiel stellte ein Fahrzeugführer dar, der anstatt die vorgeschriebenen 50 km/h einzuhalten, mit 84 km/h erwischt wurde.
Ein weiterer Raser fuhr bei vorgeschriebenen 50 km/h mit gemessenen 102 km/h. Zudem fielen zwölf Autofahrer ohne angelegten Sicherheitsgurt auf. Drei Fahrzeugführer sollen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren zu sein.

Die Polizei kündigte an, auch in Zukunft die Kontrollen fortzusetzen. Damit solle die „erfreuliche Entwicklung“ nachhaltig begleitet werden.
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