04.09.2013: Fortuna Seppenrade vs. DJK Eintracht Dorstfeld 3:2 ( 1. Runde Kreispokal )

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Am Mittwoch, den 04.09.2013, traten die Frauen der DJK Eintracht Dorstfeld in der 1. Runde des Kreispokals bei den Bezirksligafrauen von Fortuna Seppenrade an. Auf dem grünen Rasen endete die Partie mit 3:2 für Seppenrade. Allerdings hat das Auftreten des Schiedsrichters dieser Partie ein juristisches Nachspiel. Die Dorstfelder legen in diesen Minuten bei der zuständigen Kreisspruchkammer Einspruch gegen die Wertung der Partie ein. Weiterhin wird die sportgerichtliche Überprüfung des Verhaltens des Schiedsrichters beantragt.

Die Partie kam ab der 10. Minute in Schwung. Hier war es Elena Schmidt, die nach einem Freistoß von Jasmin Kamenz an der Torhüterin der Gastgeberinnen scheiterte.
Nur eine Minute später wurde ein Schuss von Jessica Gottlob nach Ecke von Jasmin Kamenz durch die Gastgeberinnen gerade noch abgewehrt.
Die Antwort von Seppenrade folgte in der 12. Minute. Nach einem Steilpass ging eine Seppenrader Stürmerin alleine auf Dorstfelds Torfrau Jessica Middeke zu, die die Stürmerin gekonnt nach außen abdrängen konnte, so dass kein größerer Schaden eintrat.
Das erste Tor der Partie fiel dann in der 13. Minute für die Dorstfelderinnen. Elena Schmidt ging früh ins Pressing, luchste dabei einer Abwehrspielerin den Ball ab und ließ sich diese Chance dann nicht entgehen.
In der 18. Minute trugen die Dorstfelderinnen über mehrere Stationen eine schöne Ballstafette vor, die Jasmin Kamenz abschloss. Die Seppenrader Torhüterin konnte den Schuss jedoch parieren.
In der 19. Minute konnte erneut eine Seppenrader Spielerin, nun aus höchst abseitsverdächtiger Position, alleine vor dem Dorstfelder Tor auftauchen, fand aber in Dorstfelds Torfrau Jessica Middeke ihre Meisterin.
Die 20. Minute brachte dann den 1:1-Ausgleich für Seppenrade. Erneut lag eine höchst abseitsverdächtige Situation statt, in der die Dorstfelder Abwehr dann ungestüm agierte, was einen Foulelfmeter für Seppenrade nach sich zog.

Die 38. Minute brachte schließlich nach einem gekonnten Steilpass der Gastgeberinnen sogar die 2:1-Führung für Seppenrade. Auch die nächste Chance gehörte den Gastgeberinnen, wobei der Schiedsrichter erneut eine höchst abseitsverdächtige Situation weiter laufen ließ und Jessica Middeke erneut alle ihre Qualitäten als Torhüterin aufbringen musste. So ging es mit einer 2:1-Führung für Seppenrade in die Halbzeit.

In der 2. Halbzeit gelang den Dorstfelderinnen in der 60. Minute der 2:2-Ausgleich. Jessica Dobring spielte einen sehenswerten Pass auf Jasmin Kamenz, die den Ball konsequent in der linken Ecke des Seppenrader Tores versenkte.
Die 77. Minute brachte dann wieder die Gastgeberinnen nach einem Tempogegenstoß mit 3:2 in Führung.
Dorstfeld versuchte erneut auszugleichen und hatte Pech. So wurde in der 80. Minute ein Schuss von Jessica Gottlob von den Gastgeberinnen gerade noch vor der Linie geklärt.

Die 85. Minute brachte dann die Situation, die nun die Sportgerichtsbarkeit beschäftigen wird. Nach einem brutalen Foul von hinten in die Beine der Dorstfelder Spielerin Dana Steinsick brachte der Dorstfelder Trainer Dirk Hentrich sein Erstaunen zum Ausdruck, dass es für dieses Foul noch nicht einmal die gelbe Karte gab. Mit nach Dorstfelder Ansicht beleidigenden Worten verwies der schwache Schiedsrichter den Dorstfelder Trainer des Platzes. Als Sportlicher Leiter Joachim Kerner den Schiedsrichter in dieser Situation darauf hin wies, dass man dieses Geschehen zur Spruchkammer bringen werde, wurde er gleich auch des Platzes verwiesen, so dass die Dorstfelder Bank von Verantwortlichen „bereinigt“ war.
Das Dorstfelder Team kämpfte trotz der sehr unerfreulichen Umstände weiter und hätte in der 86. Minute einen Foulelfmeter bekommen müssen, den es an diesem sehr unerfreulichen Abend aber auch nicht gab.

Fazit: Sollte es bei diesem Ergebnis bleiben, wäre die Dorstfelder Mannschaft unter sehr unglücklichen Umständen in der ersten Kreispokalrunde ausgeschieden. Nun hat zunächst einmal die Sportgerichtsbarkeit das Wort. Das Ergebnis bleibt abzuwarten.
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