17. Do-Cup: Favoritensiege beim Handball-Nachwuchs

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Der BVB steuerte einen der Favoritensiege bei. Foto: Schütze
Internationaler Handball auf Top-Niveau in sieben Hallen, verdiente Sieger und unvorhergesehene Herausforderungen für die Veranstalter der DJK Oespel-Kley - das war die 17. Auflage des Do-Cup.

Am Ende jubelten in der Finalhalle Lütgendortmund auch zwei Dortmunder Mannschaften. In den Endspielen um den traditionellen Do-Cup der Handball-Jugend setzten sich der ASC 09 bei den B-Jungen und der BVB bei den A-Mädchen durch.

Gewannen die Borussen-Mädels als einziger Regionalligst im Feld erwartungsgemäß, ging es bei den B-Jungen spannender zu. Auf den ersten fünf Plätzen tummelten sich ausnahmslos Oberligisten. Der ASC 09 gewann das qualitativ hochwertige Endspiel gegen Tusem Essen mit 11:6. Die heimische DJK Oespel-Kley verpasste das Halbfinale knapp und wurde Fünfter.

Die gleiche Platzierung stand für die Gastgeber auch bei den A- und B-Mädchen zu Buche. Doch traurig über den verpassten Podiusmplatz war niemand. „Damit konnten wir nicht rechnen“, stellt Christian Gerhold vom Organisations-Team klar, „unsere Platzierungen liegen alle voll im Rahmen. Und in allen Turnieren haben sich am Ende die Top-Teams durchgesetzt.“

Bei den A-Jungen behielten in einem emotional geführten Endspiel die Gäste aus Novi Sad gegen den TV Bissendorf/Holte mit 14:13 die Oberhand. Eng ging es auch bei den B-Mädchen zu. Im Rekordfeld von 28 Mannschaften siegte hier die TVG Kaiserau.

Nette Randnotiz: Kim Pleß, Führende der ewigen Torschützenliste des Do-Cup und heute für die Damen des TV Oyten in der 3. Liga aktiv, war eigens nach Lütgendortmund gekommen, um die beste Werferin bei den B-Mädchen auszuzeichnen.

Sportlich also alles im grünen Bereich, aber im Umfeld gab es für die Organisatoren dank des eiskalten Wetters so manche Baustelle. Und das im wahsten Sinne des Wortes. So behinderte ein Tagebruch die Anfahrt zur Halle Dorstfeld; die Busse kamen nicht mehr durch. „Außerdem ist uns von Samstag auf Sonntag kurzfristig das Spülmobil ausgefallen“, berichtet Gerhold. Für die Veranstalter angesichts der Geschirrmengen am Morgen und Abend bei Hunderten von Teilnehmern ein Albtraum. „Zum Glück konnten es einige unserer vielen fleißigen Helfer reparieren“, erzählt Christian Gerhold - und so hieß es tatsächlich Ende gut, alles gut.
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