BVB an der Tabellenspitze - Bürki: "Jedes Heimspiel ist ein Feiertag!"

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Grund zum Feiern für Aubameyang (r.) und Co: Der BVB bleibt Spitzenreiter.
 
Kassierte sein erstes Gegentor in der Bundesliga: Roman Bürki.

Nach dem 3:1-Sieg über Hertha BSC bleibt der BVB an der Tabellenspitze. Entsprechend zufrieden zeigt sich im Interview auch Torhüter Roman Bürki - nur eine Sache hat den Schweizer Keeper doch ein bisschen geärgert.

Roman Bürki, der BVB geht als Tabellenführer in die Länderspielpause - verdient?
Roman Bürki: Wir haben uns das erarbeitet und verdient. Wir haben drei super Spiele gespielt. Wir haben gegen Hertha ein klein wenig nachgelassen in der zweiten Halbzeit, uns dann aber gegen Schluss wieder gefangen und souverän gewonnen.

Man hatte gegen Hertha BSC den Eindruck, dass der BVB das dritte Tor und damit die Tabellenführung unbedingt wollte. Hatten Sie das im Hinterkopf?
Ich persönlich nicht, ich habe gar nicht an die Tabelle gedacht. Ich wollte unbedingt gewinnen und natürlich auch die Null halten. Das ist leider nicht geglückt. Ich denke aber, wir haben das super gemacht trotz der Hitze und haben versucht, unser Spiel durchzuziehen.

Wie lange können Sie mit dem BVB ganz oben bleiben?
Wir nehmen Spiel für Spiel. Wir versuchen, jedes Spiel durchzuziehen und zu gewinnen. Wir werden auch weiter alles daran setzen, dass wir uns nichts vorwerfen können. Und dann denke ich, wir können lange ganz oben mitspielen. Wir versuchen, uns dort oben festzusetzen.

"Ich hätte gerne nochmal die Null gehalten"


Sie haben das Gegentor angesprochen. Kalou stand im Abseits…
Ich habe das nach dem Spiel auch gehört. Das ist natürlich schade, ich hätte gerne jetzt auch mit Blick auf die Nationalmannschaft nochmal die Null gehalten. Aber das Wichtigste ist, dass wir als Team Erfolg haben und die Spiele gewinnen.

Apropos Nationalmannschaft: Werden Sie für die Schweiz auch als Nummer eins im Tor stehen, wenn es jetzt gegen Slowenien und England geht?
Ich mache mir dazu noch keine großen Gedanken. Ich gehe dorthin und versuche meine Leistung zu bringen, wenn ich gefragt bin. Das gilt im Verein und auch in der Nationalmannschaft. Letztendlich entscheidet der Trainer und ich stelle da keine Ansprüche. Aber in Wembley zu spielen, das wäre schon was Schönes, klar.

Beim BVB sind Sie Stammspieler, haben gegen Hertha Ihr erstes Gegentor in einem Pflichtspiel kassiert. Für Sie ist die Saison gut angelaufen...
Ich bin sehr schnell und sehr gut integriert worden. Die Mannschaft hat es mir auch sehr einfach gemacht. Wir haben ja auch eine sehr gute Defensive, die wir immer auf den Platz bringen in der Bundesliga. Das versuchen wir natürlich auch weiter durchzuziehen.

Wie ist es für Sie als BVB-Keeper, nun regelmäßig vor der Südtribüne in diesem Stadion aufzulaufen?
Es ist natürlich ein tolles Gefühl, das mich auch stolz macht - ein Teil von diesem Verein zu sein, mit solchen Fans, diesem Stadion und allem Drum und Dran. Ich freue mich jedes Mal darauf. Auch wenn es auswärts geht, denn wir können auf unsere Fans zählen. Jedes Heimspiel ist natürlich ein Feiertag, darauf freue ich mich immer besonders.

"Die Euphorie bringt uns positive Energie"


Die Euphorie auf der Südtribüne ist schon riesig. Müssen Sie die Fans ein wenig bremsen?
Nein, wir werden von den Fans und den Gesängen getragen. Die Euphorie bringt uns positive Energie, die wir auch auf dem Spielfeld brauchen, damit wir uns trauen, so zu spielen, wie wir es im Moment tun. Es ist schön, den immer noch besser postierten Mann auf dem Feld zu sehen und das braucht Vertrauen und auch ein bisschen Risiko. Das bringen wir momentan sehr gut auf den Platz und deswegen schießen wir zurzeit auch viele Tore.

Die Mannschaft hat sichtlich Spaß am Spiel. Überträgt sich das auch auf Sie im Tor?
Ja klar, ich bin doch auch ein Teil der Mannschaft! Ich freue mich auf jedes Spiel mit dieser Truppe!

Autor: KWe / Fotos: Schütze
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