Reus im BVB-Interview: "Aubameyang ist nicht zu halten"

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Zum zweiten Mal in seiner Karriere hat Marco Reus den BVB gegen den VfB Stuttgart als Kapitän aufs Feld geführt. Nach dem klaren 4:1-Sieg erklärte der 26-Jährige, warum sich Dortmund trotzdem phasenweise schwer getan hat, warum man für das Gastspiel in Wolfsburg gewappnet ist und welchen Wert Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang für die Mannschaft hat.


Marco Reus, was bedeutet dieser Sieg nach zuvor zwei Niederlagen - auch mit Blick auf das Topspiel gegen Wolfsburg am nächsten Samstag?
Marco Reus: Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, weil wir in der Europa League verloren haben. Wir haben auch leider immer mal so ein Spiel dabei wie in Hamburg. Das darf uns eigentlich nicht passieren, ist uns aber passiert. Wir haben unsere Lehren daraus gezogen. Umso wichtiger war jetzt dieser Sieg gegen Stuttgart, die eine gute Mannschaft haben und gut nach vorne spielen. Sie haben immerhin die zweitmeisten Torschüsse in der Liga. Es war ein hartes Stück Arbeit. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir dann ordentlich abgeliefert und verdient gewonnen. Jetzt müssen wir gut regenerieren und uns gut vorbereiten.Und dann haben wir am Samstag das sehr wichtige Spiel gegen Wolfsburg vor uns.

Gegen Stuttgart gab es einen deutlichen Sieg. Wie haben Sie das Spiel gesehen?
Es war wichtig, dass wir früh in Führung gegangen sind. Leider haben wir nach dem 1:0, spätestens nach dem 2:0, aufgehört Fußball zu spielen. Dadurch haben wir Stuttgart phasenweise dazu eingeladen, Torchancen herauszuspielen. Wir haben schlecht gestanden, nicht kompakt genug, die Positionen nicht gehalten. Dann macht Stuttgart das 2:1 und das Spiel war wieder offen. Im Großen und Ganzen war die zweite Halbzeit aber viel besser als die erste.

Wie kommt es zu so einer Phase wie nach der 2:0-Führung?
Das ist eine gute Frage. Es ist schon öfter so passiert, dass wir nach einer Führung aufgehört haben, konsequent Fußball zu spielen. Wir wollten unbedingt das 1:0 machen. Das haben wir geschafft, aber danach nicht weiter unser Spiel gespielt. Der Trainer hat aber in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden und wie schon gesagt haben wir dann in der zweiten Hälfte besser gespielt.

Noch ein Wort zu Pierre-Emerick Aubameyang - er hat wieder zwei Tore geschossen...
Was soll man da sagen: Er ist zu Recht vorne in der Torschützenliste. Auba ist nicht zu halten und wenn er so weiter macht, hat er gute Chancen, dieses Jahr noch einige Tore zu erzielen. Aber dafür müssen wir auch alle weiter hart arbeiten.

KWe / Foto: Schütze
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