VfL-Sieg zum Auftakt - Torschütze Bastians lobt: "Wir haben Leidenschaft gezeigt!"

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Grund zur Freude: Felix Bastians darf sich über drei Punkte und das erste Saisontor freuen. Foto: VfL
Bochum: Ruhrstadion |

Das erste Tor der Saison gehörte dem Kapitän: Felix Bastians schoss den VfL Bochum zum Auftakt gegen Union Berlin nach 57 Minuten auf die Siegerstraße. Nach dem Ausgleich durch Kreilach (72.) sorgte Neuzugang Tom Weilandt für den 2:1-Endstand (77.) - und für einen zufriedenen Mannschaftskapitän, der im Interview nicht mit Lob spart, aber auch Fehler offen anspricht.

Felix Bastians, das war ein gelungener Saisonauftakt für den VfL. Wie groß ist die Freude und die Erleichterung?
Felix Bastians: Ich bin extrem glücklich, dass wir die ersten drei Punkte auf dem Konto haben. Ich finde auch, dass wir ein ordentliches Spiel gemacht haben. In der ersten Halbzeit haben wir sehr kontrolliert gespielt und hatten die besseren Chancen. Dann sind wir allerdings nach der Pause nicht so gut aus der Kabine gekommen und hatten ein paar Unsicherheiten. Da hätte Union auch in Führung gehen können. Aber dann haben wir das Tor gemacht und wir sind auch nach dem Ausgleich nochmal gut zurückgekommen und haben weiter nach vorne gespielt. Deswegen war es aus meiner Sicht ein verdienter Sieg.

Vor dem Saisonstart weiß man nie genau, wo man steht. Gibt der Sieg daher besonders viel Selbstvertrauen?
Ein Sieg gibt dir immer Selbstvertrauen. Natürlich ist er gerade auch für unsere neuen Spieler von Bedeutung. Er gibt dir den Glauben, dass es so auch funktioniert, wie wir es vorhaben. Das gibt uns auch mehr Sicherheit für das nächste Auswärtsspiel in Karlsruhe.

Sie selbst hatten zudem noch ein persönliches Erfolgserlebnis: Sie haben für den VfL das erste Tor der Saison geschossen.

(lacht) Ich habe mich direkt für die Mittelstürmer-Position beworben, damit ich dieses Gefühl mal häufiger erleben darf. Als Innenverteidiger kommt man ja nicht ganz so häufig in den Genuss. In der letzten Saison war es zwei Treffer. Da fehlt mir ja jetzt nur noch einer in den restlichen 33 Spielen.


"Wir hatten einige Unsicherheiten drin"


Haben Sie um den Erfolg gebangt, als Berlin nach der Pause die Führung auf dem Fuß hatte?
Ich bin eigentlich immer ein sehr zuversichtlicher Typ. Die Chancen waren ja auch nicht da, weil Union in dieser Phase etwa besonders stark gespielt hat. Wir hatten da selbst einige Unsicherheiten drin, die auch mal mit einem Gegentor bestraft werden können. Das waren individuelle Fehler, mit denen wir den Gegner eingeladen haben, ein Tor zu schießen. Da haben wir sicher ein bisschen Glück gehabt, aber das muss man sich auch erarbeiten.

Mit Stiepermann, Weilandt und Stöger sowie später Wurtz und Quaschner standen auch einige der Neuzugänge in der Mannschaft. Wie zufrieden waren Sie mit dem Zusammenspiel?
Als Abwehrchef bin ich natürlich in erster Linie darum bemüht, dass die Defensive stimmt. Da hat es mir sehr gut gefallen, wie wir als Mannschaft kompakt verteidigt haben und alles reingehauen haben. Wir sind als Mannschaft aufgetreten und haben Leidenschaft gezeigt. Im Spiel nach vorne war es auch schon recht ansehnlich. Aber wir werden uns sicher noch steigern müssen, um weiter so gute Ergebnisse einzufahren.

Wo sehen Sie vor allem noch Steigerungsbedarf?
Wir müssen die Bälle vorne noch besser festmachen und für mehr Entlastung sorgen. Außerdem hatten wir in diesem Spiel in der Schlussphase auch die Möglichkeit, mit dem dritten Tor alles klar zu machen und das Spiel quasi zu beenden. Da müssen wir konsequenter werden. Wir haben also durchaus noch Potenzial nach oben.

Die Bilder zum Spiel von Andreas Molatta gibt es hier.
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1 Kommentar
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 07.08.2016 | 13:56  
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