"Ohne Ballett wäre Dorstfeld um einiges kulturell ärmer"

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Karl-Heinz Hülsmann. Foto: privat
Dortmund: Fidelitas-Treff |

Seit 40 Jahren besteht das Damen- und Männerballett des VfV Fidelitas Dorstfeld. Über Nachwuchssorgen, die große Geburtstagsfeier am 20. August und den eigenen Spaß im Team spricht der Fidelitas-Vorsitzende Karl-Heinz Hülsmann im Interview.

Wie ist es um den Nachwuchs für die Ballettgruppen bestellt?
Zurzeit sind es sechs Frauen und acht Männer, die aktiv sind. Man muss sich langsam etwas Sorgen machen. Ohne Damen- und Männerballett wäre nicht nur der Verein, sondern auch Dorstfeld um einiges kulturell ärmer. Bei den Damen sieht es mit Nachwuchs noch schlechter aus als bei den Männern, weil viele Mädchen oft eher in den Tanzgarden von Karnevalsvereinen landen. Beide Gruppen freuen sich also über Zuwachs. Und es muss auch niemand Angst haben: Bei uns geht es nicht um Spitzentanz, hier steht der Spaß für Aktive und Zuschauer im Vordergrund.

Sie selbst sind schon lange dabei – und immer noch mit viel Spaß?
Ich bin jetzt 69 Jahre alt und tanze immer noch mit – das sagt schon alles. Und wenn die Gesundheit mitspielt, werde ich auch noch ein paar Jahre dabei sein. Ich habe das Männerballett 18 Jahre geleitet und wieder nach oben gebracht, als es etwas am Boden lag. Da hängt mein Herz dran. Wir tanzen ja auch nicht nur, sondern haben in all den Jahren auch bestimmt 250 Lieder parodiert. Aber wir machen kein reines Playback, sondern stellen die Lieder dar. Und meine Paraderolle „Rot sind die Rosen“ gehört immer noch zum Programm.

Worauf dürfen sich die Besucher am 20. August freuen?
Wir haben ab 16 Uhr rund um den Fidelitas-Treff ein buntes Programm mit Tänzen, Parodien und Überraschungen vorbereitet. Es gibt fünf Blöcke von jeweils rund 30 Minuten, so dass bis in den Abend hinein immer wieder etwas geboten wird. Die Balletts haben neue Tänze und Parodien vorbereitet. Dazu wird auch mal getauscht: Die Männer tanzen einen Damentanz, die Damen schlüpfen in die Männerrolle. Und es steht ein gemeinsamer Tanz an. Außerdem haben unsere „MMchens“ den „Seemann“ wieder einstudiert, der 1976 bei uns Premiere gefeiert hat. Wir hoffen auf viele Zuschauer und sorgen natürlich auch für Speis und Trank.
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