70 Jahre Theatergemeinde Düsseldorf

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Heike Spieß und Ulrich Erker-Sonnabend stellten auch das aktuelle Programm vor. Foto:

Die Grundidee ist, dass Bürger einfacher ausgehen können

Das Kulturangebot in Düsseldorf und Umgebung ist vielfältig und umfangreich. Da den Überblick zu behalten und nichts zu verpassen, ist gar nicht so einfach. Seit nunmehr 70 Jahren hat sich die Theatergemeinde Düsseldorf (TGD) genau dies zur Aufgabe gemacht. „Wir sorgen dafür, dass man einfacher ausgehen kann“, bringt der stellvertretende Vorsitzende, Ulrich Erker-Sonnabend die Grundidee der Theatergemeinde Düsseldorf auf den Punkt.
„Mit dem Internet hat sich die Art und Weise, wie Kultur wahrgenommen wird, verändert“, bilanziert TGD-Vorsitzende Heike Spieß. Die Menschen wollten nicht mehr statisch einmal pro Monat ein festes Abo etwa für Schauspielhaus oder Oper in Anspruch nehmen. „Heute möchte man flexibel sein, mal eben ins Theater oder ins Konzert oder doch vielleicht zu einer gerade angesagten Lesung“, weiß Erker-Sonnabend. Düsseldorf habe ein kulturelles Angebot auf hohem Niveau und das Publikum könne internationale Vergleiche ziehen, meint er. Da erreichten auf den letzten Drücker Mails oder Anrufe die vier ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle an der Grabenstraße, mit der Bitte nach Karten. „Wann immer möglich, versuchen wir dies für unsere Mitglieder zu realisieren“, versichert Heike Spieß.
Eine Mitgliedschaft in der Theatergemeinde lohnt sich. Gerade ist das aktuelle Programm für die Saison 2017/18 erschienen. Es fasst Angebote aus allen kulturellen Bereichen zusammen. Dabei schaut die TGD auch über den Tellerrand hinaus, was in anderen Städten und auch bei den Nachbarn in Belgien oder im Elsass so los ist. „Unsere Kulturreisen sind immer sehr schnell ausgebucht“, freut sich Heike Spieß. Die Mitglieder erhalten nicht nur die geballten Informationen über das Was, Wann, Wo? Sondern auch die Möglichkeit viele Angebote zu ermäßigten Preisen zu besuchen.
Rund 3500 Mitglieder hat die Theatergemeinde Düsseldorf. Eine Zahl, die seit Jahren konstant bleibt und zeigt, dass das nun über sieben Jahrzehnte währende Engagement für die Kultur, nach wie vor sehr geschätzt wird. „Man kann ja nicht früh genug an die Kultur herangeführt werden“, findet Ulrich Erker-Sonnabend. Deshalb bietet die TGD auch ein spezielles Programm für den Nachwuchs an, mit Angeboten im Schauspielhaus, in der Tonhalle oder dem Düsseldorfer Marionettentheater.
Infos gibt es unter: www.tg-d.de oder telefonisch unter 02 11/32 66 79.
Claudia Hötzendorfer
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