Der 12. Christopher Street Day tauchte Düsseldorf in Regenbogen-Farben

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(Foto: Foto: Oleksandr)

Zum 12. Mal stieg an diesem Wochenende der Christopher Street Day in Düsseldorf (CSD) - diesmal unter dem Motto “Unser Dorf…”..

Das gewählte Motto kann, soll und darf von jedem Menschen mit Ideenreichtum ergänzt und ausgeschmückt werden, denn „Unser Dorf“ kann, soll und darf von jedem mit gestaltet werden, um das Leben lebenswert zu gestalten, heißt es. Höhepunkt des CSD war am Samstag die große Demonstration gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Homosexuellen mit 2.000 Teilnehmern. „Der Zulauf war mörderisch. schwärmt Kalle Wahle, Cheforganisator und Vorsitzender des CSD-Düsseldorf. „Das hat mir wieder einmal gezeigt, dass Schwule und Lesben richtig gut in Düsseldorf angekommen sind.“ Oberbürgermeister Thomas Geisel hisste erstmalig sogar die Regenbogenflagge. Außerdem gab es im Rahmen des CSD zum ersten Mal eine Andacht in einer katholischen Kirche, nämlich in der Josephskapelle. „In dem Zusammenhang freut mich riesig, dass es im katholisch geprägten Irland künftig Eheschließungen für gleichgeschlechtliche Paare geben wird. Die deutsche Landespolitik hingegen schafft es immer noch nicht, sich dazu durchzuringen. Das macht mich traurig,“ meint Kalle Wahle. Das tat der Stimmung am Wochende trotzdem keinen Abbruch, im Gegenteil. Besonders hoch her ging es auch beim Public-Viewing auf dem Johannes-Rau-Platz, obwohl Deutschland mit keinem einzigen Punkt bedacht wurde.
Fazit des Wochenendes: „Wir sind hoch zufrieden mit unserer Stadt. Das einzige, was wir brauchen, ist ein Zentrum für Schule und Lesben, wo sich auch Ältere treffen und austauschen können,“ sagt Kalle Wahle. Na, wenn`s weiter nichts ist? Das müsste Düsseldorf doch auch noch hinbekommen...
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