Deutschland als "Weltoffener Kulturstaat"

Mehr als 1500 Werke zeitgenössischer Kunst sind derzeit im Besitz der Bundesrepublik Deutschland. Diese werden an Botschaften, Ministerien oder auch Museen ausgeliehen. Ankäufe der letzten fünf Jahre sind nun in der Ausstellung "Nur hier" in der Bonner Bundeskunsthalle zu bestaunen. 100 Werke von 78 Künstlerinnen und Künstler. Diese wurden zwischen 2007 und 2011 von Seiten einer unabhängigen Expertenkommision angekauft. Zu sehen sind Videoarbeiten unterschiedlichster Ausdrucksformen, Gemälde bis zu Fotografien, Rauminstallationen und Zeichnungen. Ebenso in der Thematik liesse sich ein breites Spektrum erkennen: Historische Entwicklungen wie persönliche Erlebnisse werden in Scene gesetzt , gleichermaßen wie auch kollektive Sehgewohnheiten und gesellschaftliche Wertmaßstäbe.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann bezeichnete in seiner Ansprache zur Eröffnung die Bundeskunstsammlung als "Wahren Schatz der Kunstförderung in Deutschland".
In nun mehr als 42 Jahren verfolge diese zwei Ziele: Die Förderung in Deutschland lebender Künstler und Künstlerinnen sowie die Dokumentierung des aktuellen künstlerischen Schaffens in Deutschland. Des weiteren präsentiere die Sammlung Deutschland als "weltoffenen Kulturstaat".

von Helene Reimer
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