„Devouring Ghost“ im Weltkunstzimmer

Im Weltkunstzimmer mit seinen Arbeiten zu Gast: Mark McCoy, Thomas Ruch und Veronika Schumacher. Foto: Weltkunstzimmer
Flingern. Das Weltkunstzimmer, Ronsdorfer Straße 77a, präsentiert in enger Kooperation mit dem Düsseldorfer Label „Slowboy Records/Galerie Slowboy“ neue zeichnerische Arbeiten des New Yorker Künstlers Mark McCoy in Kombination mit
einer eigens für die Ausstellung produzierten Platte sowie einer Serie von Siebdrucken.
Im Dialog zu den Arbeiten Mark McCoys zeigt die Ausstellung weitere zeichnerische Positionen, darunter den in Düsseldorf und Basel beheimateten Künstler Thomas Ruch, die Berliner Künstlerin Veronika Schumacher sowie Gemeinschaftsarbeiten der Klasse Havekost an der Kunstakademie Düsseldorf.
Der New Yorker Künstler Mark McCoy arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Musik. An der School of Visual Arts ausgebildet, tritt er neben seiner künstlerischen Arbeit auch als Sänger und Gitarrist in unterschiedlichen Punk, Rock und Black Metal Bands auf, betreibt ein Label, gestaltet Plattencover und Booklets und veröffentlicht Fotomagazine in kleinen Auflagen.

Architektonische Tuschezeichnungen

Mark McCoys Werk umfasst äußerst detaillierte architektonische Tuschezeichnungen, die sich mit der Kurzlebigkeit und Wandelbarkeit einer technisch-konstruierten Welt auseinandersetzen. Zitate, Symbole von Verfall und Sterblichkeit spiegeln den zwiespältigen, unbewussten Wunsch, nicht zu existieren, aber auch Erfahrungen, die neu reorganisiert und definiert werden.
Veronika Schumachers Bilderkosmos ist durchzogen von einem unerschöpflich scheinenden Repertoire, mit dem sie Wandtapeten oder detailreiche Zeichnungen schafft. In ihre Materialsammlung fließen Bilder des Pop ebenso ein, wie jene aus billigen Revolverblättern, Comics oder Kunstbänden. Es existieren keine Berührungsängste, alles ist erlaubt. Seit 2003 tritt die in Berlin ansässige Künstlerin regelmäßig als DJ Vicious V. auf.

Kunst entsteht vor Ort

Thomas Ruchs figurative Wandarbeit für die Ausstellung entsteht vor Ort unter hoher Geschwindigkeit mit Sprühfarbe. Ziel ist das bewusste Erproben von Aktion und Reaktion. Seine Arbeit sucht das Spannungsverhältnis des sich selbst ausdrückenden Werkzeuges und der kalkulierbaren Form und Kontur einer denkenden Hand.
Die Klasse Havekost ist mit zwei Arbeiten vertreten, die auf thematische Vorgaben und individuelle Autorschaft verzichten und über einen längeren Arbeitsprozess zu einem Parcours ergänzender, auslöschender und überarbeiteter Bilderfindungen verdichtet wurden.
Die Ausstellung „Devouring Ghost“ von Mark McCoy, Thomas Ruch, Veronika Schumacher sowie Gemeinschaftsarbeiten der Klasse Havekost 2014 ist vom 18. April bis 16. Mai im Weltkunstzimmer zu sehen.
Die Eröffnung findet am Freitag, 17. April, ab 19 Uhr mit einer Plattenpräsentation statt.
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