„Die Hefe im Teig der Kultur“

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Diskutierten im Zakk: (v.l.) Oberbürgermeister Thomas Geisel, Ratsfrau Clara Deilmannn, Annette Krohn, Verein damenundherren, und Dr. Michael Wenzel. Foto: Sven-André Dreyer
Flingern. Zur allgemeinen Situation der Düsseldorfer „Off-Szene“, und zur speziellen Situation des Vereins „damenundherren“, der sein Quartier bislang auf der Oberbilker Allee 35 hatte, diskutierten am vergangenen Wochenende Professor Reinhold Knopp, Soziologe und Dozent an der Fachhochschule Düsseldorf, die freie Künstlerin Andrea Knobloch, Professor Ulf Tranow vom Kulturverein, Ratsfrau Clara Deilmann und Oberbürgermeister Thomas Geisel.
Moderator Dr. Michael Wenzel führte durch die Podiumsdiskussion, die im Zakk, Fichtenstraße 40, stattgefunden hatte.
Als Reaktion auf den vom Bauaufsichtsamt angekündigten Entzug der Nutzungsgenehmigung wird der Verein bis Ende Juni im Vereinslokal nur noch Formate anbieten, die durch eben jene Genehmigung abgedeckt sind: Ausstellungen, Projektionen, Vorträge und Lesungen.Bereits geplante Veranstaltungen, die nicht mit der Nutzungsgenehmigung konform gehen, werden in andere Off-Locations verlegt. Neben der Zukunft des Vereins diskutierten die Experten auch über die städtische Bezuschussung alternativer Kunstformen und die Zwischennutzung leerstehender Räume für kulturelle Veranstaltungen der freien Düsseldorfer Kunstszene. "Die freie Kunstszene", so Geisel, "ist die Hefe im Teig der Kultur."
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