Düsseldorfer Singer/Songwriter im Finale Deutscher Rock und Pop Preis 2013

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Achim Schütz hat sich mit seinem Stück "Ich Wünscht Du Wärst Hier" in der Kategorie Singer/Songwriter für das Finale "Deutscher Rock und Pop Preis 2013" qualifiziert. (Foto: Thomas Lammertz)
Am 23. November macht sich Achim Schütz mit seiner Band ZÜNDBUS auf nach Ludwigshafen: Dort tritt er im Finale „Deutscher Rock und Pop Preis 2013“ in der Kategorie „Bester Singer/Songwriter“ an. Qualifiziert hat sich der Komponist, Gitarrist und Sänger aus Düsseldorf-Unterbilk mit seinem Stück „Ich Wünscht Du Wärst Hier“. Schütz ist unter den rund 80 nominierten Finalisten in Ludwigshafen der einzige Musiker aus Düsseldorf.

„'Ich Wünscht Du Wärst Hier' ist Sehnsucht, vertont“, so Achim Schütz. „Ich sehnte mich nach der Frau, deren Nähe und Liebe ich suchte, die aber hunderte Kilometer entfernt in einer anderen Stadt lebte. Da habe ich mich hingesetzt und dieses Lied geschrieben.“ In seinem Lied besingt Schütz poetisch hoch auftürmende Berge, die sich ihm und ihr in den Weg stellen, Länder und Meere, die es zu überwinden gilt, hunderte von tausenden von Meilen, die zwischen Mann und Frau liegen. „Das Lied hat ein Happy End, die Wirklichkeit hatte es nicht.“

"Ich Wünscht Du Wärst Hier" auf YouTube

„In dem Text geht es um ein Gefühl, das wohl alle Menschen kennen: jemanden sehr zu vermissen.“ Interessant: Sämtliche Instrumente, ob analog oder digital, hat der Düsseldorfer selber eingespielt. Einziger Partner war Toningenieur Helge Theisen, der die Technik übernommen hat. In monatelanger, detailversessener Arbeit schuf Schütz aus seiner Grundidee eines Klarinettenmotivs und einer Begleitung mit Akustikgitarre ein atmosphärisch dichtes Stück, das gleichsam eingängig, gefällig und zeitlos erscheinen mag. Verfilmt hat „Ich Wünscht Du Wärst Hier“ der Aachener Video-Regisseur Andreas Wiechert unter Mitwirkung der Brüggener Theaterschauspielerin Verena Bill. Sie spielt im Musikvideo eine lebensfrohe Frau, die so nah und so fern, da und doch weg ist, an- und doch abwesend.

Musik und Video haben die Jury „Deutscher Rock und Pop Preis 2013“ überzeugt. Im Wettstreit mit insgesamt über 800 eingereichten Songs hat Achim Schütz mit „Ich Wünscht Du Wärst Hier“ den Weg ins Finale nach Ludwigshafen geschafft. Auf Musikerkollegen aus der Landeshauptstadt wird er im Pfalzbau zu Ludwigshafen nicht treffen: Er ist der einzige Finalist, der aus Düsseldorf kommt. Auf seinen Auftritt bereitet sich Schütz derzeit mit seinen Bandkollegen Marco Demary, Frank Reuker und Martin Lubitz von ZÜNDBUS in seinem Proberaum im alten Schlachthof an der Rather Straße vor.

1983 ins Leben gerufen, ist der Deutsche Rock und Pop Preis Deutschlands ältestes, größtes und erfolgreichstes Kulturfestival für den musikalischen Nachwuchs der Rock- und Pop-Musik. Bisherige Preisträger und Finalisten sind u.a. Pur, Lars Niedereichholz, Juli, Yvonne Catterfeld, Luxuslärm und Pasquale Aleardi. Der Wettbewerb hat zum Ziel, in einer Vielzahl von Kategorien herausragende und talentierte Nachwuchs-Künstlerinnen und -Künstler aus dem Gesamtbereich der Popularmusik zu prämieren und damit der musikstilistischen Vielfalt in Deutschland Rechnung zu tragen.

Anmerkung in eigener Sache: Als Namensvetterin von Achim Schütz bin ich, die Autorin dieses Beitrages, mit dem Musiker bekannt, nicht aber verwandt oder verschwägert mit ihm.
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