Ab heute gilt eine 40-tägige Fastenzeit bist Ostern. Gilt?! Für die, die sich den Schuh anziehen. Freiwillig auf etwas zu verzichten ist nur gut, wenn es im Rahmen eines Wellnesswochenendes geschieht. Ansonsten wirkt Fasten aus religösen Gründen antiquiert und überholt. In unserer Zeit irgendetwas entsagen? In einer Zeit, in der alles und jedes dauernd verfügbar ist? Genau darin liegt der Reiz der Fastenzeit. Absage an das Internet, an TV, an Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten, Events, Shopping...sechs Wochen ohne. Hinwendung zu wesentlicheren Dingen. Zum Mitmenschen und vor allem zu sich selbst. Man kommt ja mit so wenig aus...
Fastenzeit als Zeit der Vorbereitung auf ein noch viel größeres Ereignis, das jeden Event in den Schatten stellt: auf Ostern. Das ist ja der eigentliche Sinn der Fastenzeit.
Ich werde keine Süßigkeiten essen. Wird superschwer, da ich mich im Prinzip davon ernähren kann. Aber ich weiß auch, dass nur der Anfang schwer ist. Danach wird es (und ich) leichter.
Auf was verzichten Sie? Hoffentlich nicht auf das Internet, sonst liest das hier niemand. ;-)
Ich habe es dieses Jahr einfach. Ich verzichte eine Woche auf meine heißgeliebte Arbeit (habe Urlaub) = 7 Tage. dann 1 Woche auf wäschewaschen (zwischen tiefen Winter und Vorfrühling ist hoffentlich genug da) nochmal 7 Tage = 14 Tage. In der Zeit in der ich nicht zuhause bin macht keiner was schmutzig nochmal gesparte 7 Putztage (kann man später nachholen) = 21 Tage. Gesparrt habe ich natürlich auch 7 x Abendessen kochen = 28 Fastentage vom alltäglichen Geschen. Ich spare 7 Tage Fernsehen = 35 Tage und esse 7 Tage keine Harribos. = 42 Tage, den Rest überlasse ich den Sonntagen. Ziel erreicht... oder? Seit lieb zu mir!
Lieber Helmut, dazu braucht Du keine Glaubensgemeinschaft... das Fasten ist in aller "Munde", nun, Du schwimmst gegen den Stom und fastest in dem Du aufs Fasten verzichtet. Finde ich super gut.Herzlichen Glückwunsch
Brigitte: ;-)) Wie ist es denn heute gelaufen? Schon schön gefastet? Du solltest dabei auch ein fröhliches Gesicht machen und nicht wie ein Trauerkloß herumlaufen, steht schon in der Bibel. Ich bin auf jeden Fall zuerst mal auf Entzug - dauert eben, bis man sich umgestellt hat..........
Helmut: Es sei Dir alles gegönnt. Ich will niemanden bekehren, auch wenn es so scheint. ;-) Aber ich hätte sonst den Artikel nicht schreiben können, wenn ich dieser Glaubensgemeinschaft (kath. Kirche) nicht angehören würde und mir keine Gedanken machen könnte....
Vielleicht mal eine Weile auf den Lokalkompass und alle sonstigen nicht lebens- oder arbeitsnotwendigen PC-Aktionen verzichten - wäre das nicht auch fasten?
Oder den Fernseher aus lassen. Das wäre doch auch fasten, oder?
Na klar ist das auch Fasten. Schaffst Du das, 6 Wochen ohne Internet? Oder für die ganz Harten: 6 Wochen ohne Facebook?!
Letzteres schaffe ich spielend. Bin da nicht!
;-)
Auf Facebook kann ich gut verzichten, das habe ich nur mal ausprobiert.
Ohne Internet geht es allerdings bei mir nicht, es sei denn, ich gebe meine ehrenamtliche Arbeit für Menschen mit Behinderung, für die ich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mache, von heute auf morgen auf. Und das möchte ich auf keinen Fall.
Hallo Elisabeth, solltest Du mich heute als Trauerkloß herumlaufen gesehen haben, dann war das bei meinem ersten Versuch eine Packstation zu öffnen. Darin befanden sich die Schuhe ohne Absatz für meinen Urlaub!!! Ohne den netten Tankwart müsste ich mit Absätzen in den Sand und dieses Wunderwerk der Technik bliebe für mich immer verschlossen. Mein Beitrag zur Fastenzeit.. ich kaufe nix mehr auf Bestellung! Zumindest nicht bis Ostern! Lieben Gruß, und ich bin ganz bestimmt im wirklichen Leben kein Trauerkloß!
Liebe Brigitte, Deine Kommentare zeigen, dass Du keiner bist, schon klar. ;-)
Packstation?! Eine, bei der man eine Codenummer eingeben muss? Das habe ich auch schon erlebt, dass selbst der Mitarbeiter der Post daran gescheitert ist. Au weia!
Inzwischen habe ich es aber schon alleine geschafft.
;-)
Schönen Urlaub!
Ich faste auch: morgens zwischen Frühstück und Mittagessen, und dann zwischen Mittagessen und Zwischenmahlzeit, und nach dieser bis zum Abendessen. Dann nehme ich nur flüssige Nahrung zu mir. Klappt wunderbar.
Außerdem übe ich mich im Fensterputzenfasten, Bügelfasten usw. Das klappt aber nicht immer.
Jaja, Christa, dein Fasten ist so wie bei der "Trennkost:" Für einige bedeutet das, sie essen dann eben Eis und Sahne getrennt....
Brigitte, in der Hinsicht habe ich keine Entzugserscheinungen, denn wenn ich keine Lust habe, das zu tun, mache ich es eben ohne Lust...;-) (weiser Ratschlag meiner Mutter.)
Fastengelöbnisse, die ohnehin nicht einzuhalten sind, sollte man von vornherein verwerfen. So erging es mir mit meinem urprünglichen Vorsatz, vierzig Tage keine Beiträge von Elisabeth K. aus Düsseldorf zu lesen.
Weihnachten wird unterm Baum entschieden, lautet ein Slogan eines bekannten Marktes dieser Tage. Überall springt er mir entgegen, dieser Satz, in der Zeitung, auf Plakatwänden, im Radio, im Fernsehen. Wenn ich ihn noch ein Mal höre oder sehe, fange ich an zu schreien.
Welch ein geschickter Satz eines Werbestrategen, der die Konsumgesellschaft ins Mark trifft und kennzeichnet.. Natürlich wird Weihnachten unter dem Baum...
Irgendwann in den 90er-Jahren. Das erste entspannte Weihnachtsfest mit den Kindern. Die Jüngsten sind aus dem Allergröbsten heraus, sprich vier Jahre alt und es ist so richtig wie im Bilderbuch, als ich nach Weihnachten das Haus wieder in ein solches verwandle, derweil der Vater dem Broterwerb nachgeht. Die Kinderschar spielt fröhlich Schule oder Verkaufen oder sonst etwas Lustiges und ich ermahne die drei Größeren: "Passt...
Während langweiliger hausarbeitlicher Tätigkeiten höre ich meistens den Lokalfunk. Dort nervt seit Wochen das neue Gewinnspiel namens "Das geheimnisvolle Geräusch". In kurzen Einspielern wird dieses Geräusch vorgestellt, dann gibt es die Möglichkeit anzurufen und mitzuraten, eventuell dafür 100 Euro zu bekommen oder ganz viel Geld, wenn die Antwort richtig war und der Jackpot geknackt wurde.
Ah! Ich will dieses Geräusch...
Die jecke Zeit in Düsseldorf ist ab heute vorbei. Es wurde viel gefeiert, geschunkelt, gesungen und gebützt. Eine tolle Karnevals-Session!
Am Rosenmontag haben wir im Düsseldorfer Rathaus bereits den einen oder anderen befragt, wie es ab Aschermittwoch weiter geht...
Wir sind gespannt auf Ihre Meinung - was haben Sie sich für die Fastenzeit vorgenommen?
„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, verabschieden die Karnevalisten noch das jecke Treiben, während die Christen bereits traditionell mit saurem Hering die christliche Bußzeit - die österliche Fastenzeit, welche an die 40 Tage erinnert, die Jesus in der Wüste verbrachte - einläuten.
So warten etwa im Rahmen der bundesweiten Aktion „Riskier was, Mensch! Sieben Wochen ohne Vorsicht“ der Evangelischen Kirche fünf...
Oberhausen: DAK-Gesundheit | Kein Anschluss mehr ab Aschermittwoch: Nach den Karnevalstagen verzichten viele Menschen nicht nur für mehrere Wochen auf Alkohol oder Süßes. Bei einer längeren Fastenzeit würde jeder dritte Deutsche am ehesten sein Handy auslassen. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa-Umfrage* im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Jeder zweite Befragte hat bereits in der Vergangenheit gezielt bestimmte Genussmittel oder...