Hermann Harry Schmitz-Societät feiert Jubiläum

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Eröffneten die aktuelle Ausstellung im Uhrenturm (v.l.): Klaus Lehmann, Hardy Döhrn und Marco Huppertz laden ein zu "Arbeiten aus der Dunkelkammer". Foto: Oleksandr Voskresenskyi
Flingern. Hermann Harry Schmitz, geboren am 12. Juli 1880 in Düsseldorf, war Verfasser grotesker Erzählungen und Einakter sowie Essayist. Durch die radikal-surreale Gestaltung seiner Grotesken nimmt Hermann Schmitz innerhalb dieses in Deutschland wenig entwickelten Genres auch heute noch eine Sonderstellung ein. In seiner bewusst naiv gewählten Erzählhaltung sucht er als Angriffspunkt für seine literarischen Attacken die Welt des Kleinbürgers im Industriezeitalter. Seine Protagonisten mit ihren sinnentleerten Genüssen, ihrem Technikfetischismus, Statusproblemen, aber auch Fluchtbewegungen, wie Reisewut oder falschverstandenem Naturkult enden zumeist tödlich.

In diesem Jahr feiert die Hermann Harry Schmitz-Societät, die den Dichter und seine Werke ehrt, gleich zwei Jubiläen und bietet eine Reihe besonderer Veranstaltungen an. Während die Societät ihr 25-jähriges Jubiläum begeht, feiert das Hermann Harry Schmitz-Institut im Uhrenturm ihr 20-jähriges Jubiläum und so lädt zum Beispiel der Fotograf und Künstler Hardy Döhrn noch bis Sonntag, 13. September, zu einer Kunstausstellung mit dem Titel "Arbeiten aus der Dunkelkammer" in den Uhrenturm, Grafenberger Allee 300, ein. Die Ausstellung zeigt analoge Fotografie sowie Fotoarbeiten auf (Aquarell)Papier. Alle weitergehenden Informationen erhalten Interessierte unter www.hermannharryschmitz.de.
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