"Kleiner Vogel Tod": Sven-André Dreyer schreibt intensives, neues Buch

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Auf mancher Seite ist nur ein Satz, andere Seiten sind voller Text. Aber jede Seite ist voller Inhalt. „Kleiner Vogel Tod“ heißt das neue Buch von Sven-André Dreyer, Düsseldorfer Autor und Mitarbeiter beim Rhein-Boten. Zwei Jahre hat er an „Kleiner Vogel Tod“ geschrieben.

Mit 103 Seiten scheint es auf den ersten Blick recht überschaubar. Doch das unter dem Genre Prosa-Pop erschienene Buch, ist kein Werk zum schnellen Lesen. Wer die Worte wirken lässt und auch Zeit hat sich mit dem Autor zu befassen, für den werden die Inhalte der Kapitel greifbarer.

Mit autobiographischen Zügen



„Es hat ganz klar autobiographische Züge“, sagt Sven-André Dreyer. Es sei gekoppelt an das Krankheitsbild der Depression. Er sei selbst betroffen, engagiere sich für das Düsseldorfer Bündnis gegen Depression. „Ich möchte das Thema entstigmatisieren“, sagt Dreyer. Seit dem er das wisse, passten seine autobiographischen Bezüge für ihn zueinander, und er nehme Stimmungen von außen sehr genau war. „So sind dann auch meine Texte entstanden“, sagt Dreyer. Er nimmt seine Leser unter anderem mit in seine Vergangenheit, in sein Plattenregal, in seine Träume und Gedanken, zu seinem Arzt und ans Totenbett seiner Oma.

Zuhörer sind auf Lesungen ergriffen


Wie Menschen auf sein Buch reagieren, erlebt er unter anderem hautnah auf Lesungen. „Egal welchen Text ich lese, die Zuhörer sind ergriffen und still“, sagt Dreyer. Dass seine Leser sich intensiv mit seinen Worten auseinandersetzen, merkt er an den Fragen, die ihm im Anschluss gestellt werden.
Das Buch unter der ISBN-Nummer 978-3-86286-045-6 im Handel erhältlich.
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