Klingt außergewöhnlich markant

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Komponiert seine Stücke ausschließlich auf der Gitarre: Alex Amsterdam in den Moon-Record Studios im Düsseldorfer Medienhafen. Foto: Ingo Lammert
 
Komponiert seine Stücke ausschließlich auf der Gitarre: Alex Amsterdam in den Moon-Record Studios im Düsseldorfer Medienhafen. Foto: Ingo Lammert
Mit vier Jahren hat er mit dem Klavierspiel begonnen, mit 13 fand er zu seinem Hauptinstrument der Gitarre. Heute ist Alex Amsterdam ein erfolgreicher Singer und Songwriter, der in Düsseldorf seinen Lebensmittelpunkt gefunden hat.

Bereits sein Name klingt außergewöhnlich und markant, seine Stimme tut ihr Übriges: Der Düsseldorfer Singer und Songwriter Alex Amsterdam lebt seit 2006 in der Landeshauptstadt, findet hier Inspiration und arbeitet an seinen Platten. Und das, obwohl er keine Noten lesen kann. „Absolut kein Hinderungsgrund“, bestätigt Amsterdam, der mit anderen Musikern auf akustischer Ebene kommuniziert. Meistens nimmt er erste Songideen mit einem kleinen Tonbandgerät oder seinem Telefon auf und spielt diese später Mitmusikern vor. Daraus entwickelt Amsterdam dann seine eingängigen und wunderschönen Songs.
Der Autodidakt ist akustisch geprägt von den britischen Bands der frühen Neunziger Jahre. Britpop hieß die damals aus Großbritannien stammende Musikbewegung, die Anfang der 1990er entstand und sich durch eine Rückbesinnung auf die Traditionen britischer, gitarrenlastiger Rock- und Popmusik auszeichnet. Die Bands Oasis und Blur waren die herausragenden Protagonisten der Zeit, und bis heute ist Alex Amsterdam fasziniert von deren Musik.

Fasziniert von Bands der Britpop-Ära

„Ich bin selbst ein großer Musikfan und besuche häufig Festivals und Konzerte“, erzählt Amsterdam. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum seine Musik so klingt, wie sie klingt. Seine markante Stimme umwebt mit feinen Texten eine mal druckvolle, eine mal sehr stille Musik. „Ich schreibe Musik, die ich selber gerne hören würde“, gesteht der 1980 in Bad Oeynhausen geborene Musiker.
Dabei ist der Vorgang der Komposition fast ein Ritual: zunächst schreibt er die Musik, später entsteht ein passender Text. Seine Texte, auch das ist typisch für Amsterdam, sind lyrische Betrachtungen seiner Umwelt, seiner Familie, seiner Freunde. Auch Betrachtungen des Lebens auf einer Konzertournee finden Eingang in seine Texte. „Inspiration“, erzählt Amsterdam, „finde ich in Vielem.“
Während er seine Konzerte heute als Solist bestreitet, stand Amsterdam bei vielen Konzerten und Plattenproduktionen auch im Mittelpunkt einer Band, die ihn begleitete. Mit arrangierten Songs setzt er somit seine Musik noch einmal anders um, als mit rein akustischer Gitarrenbegleitung.
Derzeit arbeitet Alex Amsterdam an seinem fünften Album. „Come what may“ soll es heißen und im Januar des kommenden Jahres erscheinen. „Es wird das persönlichste Album sein, das ich bislang geschrieben habe“, schwärmt Amsterdam und macht neugierig auf mehr. Bereits vorab präsentiert er hin und wieder erste Stücke der neuen Platte auf seinen Live-Konzerten.
Auf einen Auftritt freut er sich ganz besonders. Anfang Oktober wird Alex Amsterdam in einem kleinen Club in Paris spielen. „Dort habe ich noch nie gespielt und bin sehr gespannt, was mich dort erwartet“, gesteht Amsterdam, der nach weit über 700 Auftritten mittlerweile ein routinierter Bühnenmusiker ist. Und dennoch: „Die Stimmung ist“, so erzählt Amsterdam, „von Konzert zu Konzert häufig sehr unterschiedlich.“ Dabei sind Kriterien wie Hallengröße, Besucherzahl und weitere, ebenfalls spielende Bands und deren Musikstil häufig ausschlaggebend für die Grundstimmung des jeweiligen Abends.

Live vor über 2.500 Zuschauern in Köln

Egal ob kleiner Club oder große Halle, ein bisschen Nervosität kann nicht schaden: „Als ich in der Live Music Hall in Köln vor 2.500 Zuschauern gespielt habe, war das schon ein erhebendes Gefühl“, erzählt der Songwriter aus Düsseldorf, „aber wirklich gesehen habe ich das Publikum nicht. Die Scheinwerfer waren zu stark“, lacht Amsterdam, dessen Sprechstimme sich deutlich von seiner Singstimme unterscheidet.
Während er mit sonorer Stimme spricht, singt er eher hoch. „Freunde rieten mir schon dazu, durchaus auch einmal Hörbücher einzusprechen“, erzählt Amsterdam. Sicherlich würde das mit dieser Stimme ebenfalls bestens gelingen. Dennoch sollte man sich zunächst auf das neue Album freuen.
Viele weitere Infos gibt es auf www.alex-amsterdam.de.
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