Kom(m)ödchen: Neues Ensemble-Stück "Deutschland Gucken"

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Die Premiere des neuen Ensemble-Stücks "Deutschland gucken" im Düsseldorfer Kom(m)ödchen war ein voller Erfolg.

Die Besucher erlebten eine Mischung aus Kabarett à la Kommödchen mit musikalischen Einlagen.
In "Deutschland gucken" geht um den lieben Fußball, dieses Thema bildet auch die Kulisse, in der sich das ganze Szenario abspielt.

Zum Inhalt: Drei Freunde schauen schon jahrelang alle Deutschlandspiele zusammen. Und zwar bei Lutz, einem Gesellschaftsverweigerer und Eigenbrötler, in einem unaufgeräumtem kleinen Zimmer. Sein Freund Bodo, von Beruf reicher Erbe, meint, dass sich Milben in seinem Teppich bilden. Aber sie fühlen sich zusammen wohl, auch wenn sie noch so unterschiedlich sind, es wird ein nie hinterfragtes Ritual vollzogen.
Der dritte im Bunde ist Dieter, ein Familienvater, der vor lauter Hektik nicht zum nachdenken kommt.
Diese bunte illustre Truppe wird heftig durcheinander gewirbelt, als Bodo seine Freundin Solveig mitbringt. Sie ist Dokumentarfilmerin bei Arte und möchte mit ihrem Projekt: Welche Auswirkung der WM-Sieg auf die deutsche Psyche hat, die drei Jungs filmen. Nachdem sie widerwillig zustimmen, nimmt der Abend eine Eigendynamik an.
Es wird plötzlich alles in Frage gestellt, die jahrelange Freundschaft, es wird auch über Identität, Lebensentwürfe und Nationalgefühl diskutiert.
Das ganze wird so locker dargestellt, weil sehr viele lustige Pointen und ausgefeilte Sprüche aufkommen sowie musikalische Untermalung, in dem die ganze Gruppe hervorragend singt. Das Publikum wippt mit.
"Deutschland gucken" ist ein rasantes Bühnenstück mit Überraschungen und Wandlungen, es lohnt sich.
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