Mediensatire an der Schule

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Auch Florian Borneck, ehemaliger Schüler der Lore-Lorentz-Schule, las sein aktuelles Gedicht. Foto: Riedel
Eller. Im Rahmen der „Kulturstücke“, einer Veranstaltungsreihe des Fördervereins der Lore-Lorentz-Schule und organisiert von Lehrer Marcel Riedel, lesen Schüler des Bildungsganges Sprache und Literatur eigene Gedichte, Kurzgeschichten und satirische Texte in der Aula der Schloßallee. Dabei bietet die Veranstaltungsreihe bereits seit einigen Jahren eine Art Werkschau, die im Unterricht, aber auch in der Freizeit entstandenen literarischen Schülertexten eine Bühne bietet und zur Diskussion einlädt. In den Pausen werden die Sprachbeiträge durch musikalische Zwischenspiele aufgelockert, Kaffee und Brötchen werden zugunsten der Abikasse verkauft.

Literarische Aufarbeitung historischer Ereignisse

Während sich in diesem Jahr zum Beispiel Schülerin Amelie Precht in ihrer Kurzgeschichte mit dem Ende der DDR auseinandersetzt und ihre Protagonistin Bahnen durch ein Hallenbad ziehen lässt, um so die Enge der Republik literarisch darzustellen, entwickelte Jessica Sprenger eine Mediensatire über einen fiktiven Sender namens Beeble-TV, der alles andere als fromm ist.
In diesem Jahr rundete der 1993 in Wuppertal geborene Gastautor und Poetry-Slammer Jan Philipp Zymny mit Texten aus seinem aktuellen Buch „Henry Frottey – Sein erster Fall: Teil 2 – Das Ende der Trilogie. Ein Roman in Schwarzweiß“ die Lesung ab. Der Vizemeister der Deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam und Gewinner des NightWash Talent Awards stand im Anschluss an die Veranstaltung den Schülern Rede und Antwort und gab so Einblick in den Arbeitsalltag eines Autors.
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