Mein Buchtipp: "Schwarzlicht" von Horst Eckert

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(Foto: Rowohlt)

Hier meine Rezension: Ich habe dieses Buch an einem Wochenende verschlungen. Auch dieser Düsseldorf-Krimi von Horst Eckert ist nicht ohne politische Brisanz. Die Fans von Thrillern werden diesen Roman mögen.

Horst Eckert, geboren 1959, lebt in Düsseldorf. Sein Ermittler Vincent Veih, soeben zum kommissarischen Leiter des KK 11 befördert, wird in politische Ränkespiele verwickelt: Der Ministerpräsident von NRW und Kandidat der CDU, Walter Castorp, ist in einem Swimmingpool im Düsseldorfer Medienhafen ertrunken. Sechs Tage vor der Wahl. Oder war es doch Mord? Als alle Spuren auf einen Mord deuten, gerät Vincent unter politischen Druck. Die Spuren führen sogar bis ins Kanzleramt. Horst Eckerts Roman ist am 20. September 2013 erschienen (also ziemlich genau zur Bundestagswahl) und auch diesmal webt er geschickt politische Ereignisse und Skandale in sein Buch ein.

Auch privat steht Vincent unter Druck: Seine Freundin ist ausgezogen, seine Mutter, eine ehemalige RAF-Terroristin, steht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes und wird ebenfalls als Druckmittel gegen ihn eingesetzt. Schließlich gibt es da noch ein dunkles Geheimnis seines Großvaters. Aber eigentlich möchte Vincent nur seinen Job machen und einen Mord aufklären. So hadert der Leser mit den Politikern wie den Vorgesetzten, die Vincent unter Druck setzen. Und dann sind da noch die Kollegen, die ihm die Beförderung nicht gönnen und ihre eigenen Intrigen spinnen. Die Handlung spielt u.a. in Bilk, im Medienhafen, in Oberkassel, am Seestern, in Neuss und im Neandertal.

Ein wirklich spannendes Buch, das sich flott liest und das man am liebsten bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen möchte. Genau das Richtige für lange Winternächte.
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