„mittwochgespräche“ auf dem Pilgerweg nach Santiago

Wann? 20.09.2017 18:00 Uhr bis 20.09.2017 19:30 Uhr

Wo? Maxhaus, Schulstraße 11, 40213 Düsseldorf DE
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Düsseldorf: Maxhaus |

Am 20. September ist beim 1710. „mittwochgespräch“ Johannes Werner unser Referent und Gesprächspartner. Sein Thema lautet: „Pilgerwege in Spanien von Sevilla nach Santiago de Compostela – Zeichnungen und Aufzeichnungen“. Das „mittwochgespräch“ beginnt wie immer um 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 3,00 Euro.

Auf seinem Pilgerweg von Sevilla im Süden Spaniens nach Santiago de Compostela stehen für den Architekten Johannes Werner natürlich die gebauten Spuren einer jahrhundertealten Pilgertradition im Vordergrund. Ganz besonders fasziniert ihn die Überlagerung unterschiedlicher Kulturen entlang der Via de la Plata, dem Silberweg, die die Jahrhunderte überdauert haben. Bauwerke römischer, maurischer und christlicher Herrschaftsepochen fügen sich heute entlang des Weges vielfach zu harmonischer Nachbarschaft zusammen. So entstehen Zeichnungen von Kirchen, Klöstern, Kathedralen und natürlich Landschaften. Aber immer wieder schweifen seine Gedanken beim Beobachten von Baudenkmälern und Landschaften ab in religiös- philosophische Nachdenklichkeit: Ist Gott unser gütiger Vater, der sich um uns sorgt? Wie wirkt Gott in seiner Welt? In seinem Buch „Vater unser“, das in den Jahren2015 bis 2017 entstand, beschreibt er seine visuellen Erlebnisse auf dem Pilgerweg ebenso, wie seine Beobachtungen mit den „inneren Augen“, mit seinen Gedanken. Wie kann der christliche Glaube in heutiger Zeit Schritt halten mit der dynamischen Entwicklung von Wissenschaft und Technik? Ist zwischen dem christlichen Glauben und dem heutigen, aufgeklärten Weltbild noch Deckungsgleichheit möglich?

Johannes Werner, Jahrgang 1941, studierte Architektur in Aachen und Paris. Er lebt und arbeitet als freier Architekt in Köln. Seit 2009 machte er sich immer wieder auf den Weg, um den Camino Frances und andere Pilgerwege in
Spanien, Portugal und Frankreich zu laufen. Seine Leidenschaft seit seinem Studium ist das Freihandzeichnen von Reiseeindrücken und das Niederschreiben seiner Erlebnisse und Erfahrungen in Tagebüchern. Seit seiner Jugend beschäftigt sich Johannes Werner zudem mit religionsphilosophischen Fragen.
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