Nach Einbruch ins Pfarramt: Historische Kirchendokumente wieder aufgetaucht

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Kuriose und gleichzeitig glückliche Wendung im Fall des Einbruchs ins Pfarramt St. Ursula: Der dabei gestohlene Tresor konnte an der Autobahn 57 in Neukirchen-Vluyn wieder gefunden werden - mit den für die Pfarrgemeinde so wichtigen Taufbüchern.

Nach dem Hinweis eines Anwohners hatten Beamte einer Funkstreife den Safe an einer Hauszufahrt nahe der Anschlussstelle Moers-Hülsdonk sichergestellt. Spezialisten der Spurensicherung untersuchten den aufgebrochenen Tresor.

„Der Safe wurde bereits kurz nach dem Einbruch gefunden, durch die nötige polizeiliche Ermittlungsarbeit wurden wir allerdings erst am Mittwoch darüber benachrichtigt“, sagt Markus Herz, Pastoralreferent und Seelsorger in St. Ursula und fügt hinzu: „Unsere historischen Dokumente sind komplett und heil geblieben, die und das ist ein großes Glück.“

Dass man sie wieder in Gebrauch nehmen konnte, sorgte für „Erleichterung in der Gemeinde“. Schließlich hätten besonders die Taufbücher einen großen ideellen Wert. „Mit ihnen wurde ein Teil des Gedächtnisses der Pfarrei gerettet.“

Gleichwohl habe der Einbruch viel Negatives hinterlassen. „Das Bargeld aus dem Tresor ist weg, außerdem gab es erhebliche Folgeschäden durch die beim Einbruch verursachten Beschädigungen“, verrät Markus Herz. Angesichts der Tatsache, dass sogar Geld in einer offensichtlich durchsuchten Schublade liegen gelassen worden, sei vermutet er: „Da waren Profis am Werk, die gezielt nach dem Tresor gesucht haben.“ Die Ermittlungen dauern an.
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