Spandau Ballet: Von Düsseldorfer Bands inspiriert

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Während Sänger Tony Hadley bei der Queen weilte, traf Redakteur Sven-André Dreyer die Musiker (v.l.) Steve Norman, Martin Kemp, Gary Kemp und John Keeble von Spandau Ballet in Düsseldorf. Foto: Ingo Lammert
25 Millionen verkaufte Alben, unzählige Auszeichnungen der Musikbranche und 23 Hit-Singles – die britische Band Spandau Ballet gilt als Ikone der Popbands der 1980er Jahre. Für ein exklusives Konzert kommen sie am 18. April nach Düsseldorf.

Ihre Songs gelten als Hymnen der 1980er Jahre, die eine ganze Generation nachhaltig geprägt haben. Hits wie „Gold“ oder „Through the Barricades“ stellen bis heute den Soundtrack dieser Zeit dar. Zu Recht genießt die Band aus dem Londoner Stadtteil Islington als Vertreter des New-Romantic-Stils bis heute den Status einer Superband.
In den späten 1970er Jahren gergründet und in Anlehnung an ein Alliiertenmilitärgefängnis in Berlin-Spandau benannt, wurde ihr Klang maßgeblich auch von Bands aus Düsseldorf geprägt. „Als wir damals in den Clubs tanzen gingen, hörten wir oft die Musik von Kraftwerk und La Düsseldorf“, erzählt Gitarrist Gary Kemp, der bis heute hauptverantwortlich die Stücke der Band komponiert. „Dieser minimalistische, dynamische und sehr rhythmische Klang beeinflusste unser eigenes musikalisches Schaffen sehr“, erzählt der 1959 geborene Kemp, der auch als Schauspieler tätig ist.

Den Bandnamen in Berlin gefunden

Überhaupt nimmt Deutschland für die britische Band eine wichtige Rolle ein, denn auch ihren Bandnamen verdanken sie einer Begebenheit in der alten Bundesrepublik. An der Wand der Toilette eines Berliner Nachtclubs entdeckten sie den Schriftzug Spandau Ballet. „Wie David Bowie, so hat auch uns die Stadt Berlin damals sehr beeindruckt“, sagt Steve Norman und fügt hinzu, dass sie in Deutschland auch zwei ihrer Alben aufgenommen und produziert haben. „Dabei sind Freundschaften entstanden, die bis heute halten“, fügt Schlagzeuger John Keeble hinzu. „Wir überlegen schon, wann wir die alten Freunde auf unserer Tournee in Deutschland treffen können.“
Die Band, die soeben ihren von Kritikern hoch gelobten Film „Soul Boys of the western world“ vorgestellt hat, wird am Samstag, 18. April, als einzige Spielstätte in Nordrhein-Wesfalen auch in Düsseldorf gastieren. Hier werden sie eines von insgesamt fünf Deutschlandkonzerten in der Mitsubishi Electric Halle, Siegburger Straße 15, geben.
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5 Kommentare
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Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 18.02.2015 | 04:58  
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Sven-André Dreyer aus Düsseldorf | 18.02.2015 | 08:56  
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Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 18.02.2015 | 19:56  
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Sven-André Dreyer aus Düsseldorf | 18.02.2015 | 20:35  
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Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 18.02.2015 | 20:36  
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